Jahresabrechnung: Interviews mit Powersolo, Prawn und ein Posterbuch

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Ein zweites Jahr All You Can Eat geht zu Ende und ich habe ein paar Dinge vergessen, die ich nicht weiter verschleppen möchte. Da wäre zum einen das Interview mit Powersolo. Die Dänen haben mich erfolgreich herausgefordert. Und auch wenn das Interview mit komischen Geräuschen geplagt ist und vielleicht etwas undurchsichtig erscheint, so gibt es doch einen guten Eindruck von einer Band die verrückter und faszinierender nicht sein könnte.

Neben der kompletten Sendung gibt es noch eine weitere Kleinigkeit. Am selben Abend haben hat Powersolo auch noch eine Akustik Session auf dem Damenklo des Cortina Bob gespielt. Ich mag diesen Reim sehr gerne.

In der Sendung danach gab es ein Interview mit Prawn. Nicht mit der ganzen Band, aber trotzdem ein persönliches Highlight des Jahres, für mich zumindest. Es ging um die Änderungen nach der Trennung vom letzten Gitarristen und um Kingfisher, das aktuelle und unglaublich gute Album der Band.

Das Foto stammt von einem Berliner Blog namens berlin beat. Auch hier gibt es eine ganze Sendung inklusive Musik und meinen Gedanken zum Album, zur Band und zu weiteren mehr oder weniger wichtigen Dingen.

Last but not least ist hier eine Sammlung aller Poster die ich dieses Jahr gemalt habe, bis auf eines, in einer handlichen PDF Datei. Weil ich mich extra gut fühle gibt es hier die Sammlung vom ersten Jahr gleich noch dazu.

Zu letzt eine kleine Liste von Alben die mich dieses Jahr umgehauen haben. Keine besondere Reihenfolge:

The Hotelier – Home, Like Noplace There Is
Cayetana – Nervous Like Me
Chumped – That’s the Thing is Like
Gnarwolves – Gnarwolves
Prawn – Kingfisher
Warpaint – Warpaint
Dyse – Das Nation
Plaids – Plaids

Kommt gut rüber, wir sehen uns auf der anderen Seite. Die nächste Sendung ist am 14.1.15. Good night and good luck!

Panel Syndicate’s zweiter Comic heißt Universe: Zeitreisen, Ameisen und eine sprechende Pyramide

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Panel Syndicate ist ein Wunderding. Bis jetzt haben hier Brian K. Vaughan und Marcos Martin ihren Comic „The Private Eye“ mit Hilfe eines „Pay-What-You-Want“ Modells angeboten. Panel Syndicate ist ihre private Spielwiese. Und jetzt baut hier ein weiteres Kind regelmäßig Sandburgen. Für mich hat die Website bis heute nie funktioniert, die Downloads haben nie geklappt. Magischerweise klappt es aber jetzt. Gerade rechtzeitig.

Paul Monteys Universe wird hoffentlich alle zwei Monate erscheinen und immer eine selbstständige Geschichte erzählen. Die Geschichten werden immer, auf irgendeine Weise, miteinander verbunden sein. Wie das genau funktioniert, kann nach einer Ausgabe noch nicht feststehen.

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Diese erste Story ist eine sehr humorvolle Zeitreisegeschichte. Office Boy Tommy wird von seinem Chef auf eine Zeitreise geschickt um den ganzen Planeten zu branden, damit der Firma am Ende alles gehört. Es gibt große Ameisen, liebende Roboter und einen feinen, amüsanten Twist am Ende. Die Geschichte ist nicht unglaublich tiefgründig oder vielschichtig. Trotzdem fällt es leicht den Hauptcharakter zu mögen und seine Handlungen nachzuvollziehen.

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Besonders gefällt das Format. Der Comic ist hundertprozentig darauf ausgelegt auf einem Bildschirm gelesen zu werden. Das macht Spaß und funktioniert unglaublich gut. Zusätzlich sind Montey’s Zeichnungen großartig, das Timing passt und es die Sprechblasen leiten in auffällig simpler Art und Weise durch die Story.

Universe #1 ist lustig, sieht gut aus und stellt ein paar spannende Fragen. Lust auf mehr macht er allemal. Und jetzt wo Panel Syndicate auch für mich funktioniert, werde ich nicht nur endlich „The Private Eye“ genießen, sondern freudig auf Universe #2 warten.

AYCE #47 – Ein Interview mit Great Cynics

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Vor drei Wochen konnte man Abends noch draußen sitzen und eine halbe Stunde lang über Bands, Namen und britisches Essen reden. Heute würde das nicht mehr gehen. Dabei ist es im Vorgarten des Cassiopeia doch so schön.
An besagtem Donnerstag bin ich viel zu spät angekommen, habe sowohl das Set der Great Cynics als auch einen Großteil der Cheap Girls verpasst. Geärgert habe ich mich auf jeden Fall. Das Interview hat mich gerettet. 30 Minuten lang haben Bob, Iona und Giles bereitwillig alle meine Fragen beantwortet. Egal wie viel Sinn sie auch machten.

In der Sendung wurde das Interview zerstückelt. Aber es gibt wie immer auch das komplette Ding zum Hören. Aber weil die Sendung voller toller Musik ist, würde ich da zuerst halt machen…

Achtung! Das Chumped Album ist draußen und fantastisch! Prawn haben eine kleine EP rausgebracht und sie ist toll. Jetzt dürft ihr die 47. Sendung All You Can Eat hören…

Playlist:
Greylag – Walk the Night Alone / Album: Greylag
Great Cynics – One Like You, Feeling in my Throat & Back to Hackney / Album: Like I Belong
Muncie Girls – Time We’ve Bought / Album: Sleepless
Joyce Manor – Leather Jacket / Album: Joyce Manor
White Lung – Face Down / Album: Deep Fantasy
Chumped – Anywhere but Here / Album: Teenage Retirement
Gnarwolves – Toung Surfer / Album: Funemployment
Prawn – Slaying a Paper Tiger / Album: You Can Just Leave it All
Joanna Gruesome – Shugarcrush / Album: Weird Sister
Chalk Talk – Orchard Torture / Album: Bad Influences

„Sales“ erinnern an Skandinavien und den Sonnenuntergang

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Beruhigend könnte man die Musik nennen. Skandinavien kam mir in den Sinn, weil es einfach passt, auch wenn die Band eigentlich aus Florida kommt. Aber ich könnte mir super gut vorstellen zu der Musik und ein wenig Sonne, irgendeinen Fjord entlang zu paddeln. Es wäre wunderschön. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich vorhin einen Artikel über schwedische Pop Musik gelesen habe und dieser seither meine Gedanken dominiert.

An dieser Stelle geht Dank raus an David Mitchell, der nicht nur in einer sehr coolen Band namens Gulfer Bass spielt, sondern immer mal wieder fantastische Musik im Gesichtsbuch postet. So auch diese EP von Sales. Inzwischen läuft sie zum zweiten Mal über meine Boxen.

Whatever, hier ist die Musik:

Get You Gun spielen Donnerstag im Tiefgrund!

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Get You Gun sind pure Kraft. Eine düstere Macht die eine unglaublich gute, intensive Show auf die Bühne bringt die ihres Gleichen sucht. Jetzt spielen sie am Mittwoch im Potsdamer Lindenpark. Und am Donnerstag Abend im Tiefgrund. Vielleicht hatte ich erst Sorge wegen des Tiefgrunds, aber verdammt, eigentlich passen die beiden unglaublich gut zusammen. Solch fantastischer dänischer Musik so nah zu sein, das darf niemand verpassen.

Im Rahmen der Nordlicht Klub Tour werden Get Your Gun von Echo Me begleitet. Also ein fantastisches dänisches Dopperlpack. Psst, es gibt Freikarten!

AYCE #46 – Mutter und Musik

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Sendung #46 ist Anfangs etwas drunter und drüber und danach fast durchdacht und sinnvoll. Das Interview mit Mutter’s Max Müller war super spannend und toll. Oh und das Poster ist mir mal wieder etwas besser gelungen. Hier gibts ein Schmankerl:

Playlist:
IAN – Don’t Call Me / Album: IAN
Mutter – Land der freien Waffen & Wer hat schon Lust so zu Leben / Album: Text & Musik
Beach Slang – American Girls and French Kisses / Album: Cheap Thrills on a Dead End Street
Joyce Manor – End of Summer / Album: Never Hungover Again
Great Cynics – Letting Go / Album: Like I Belong
Powersolo – Des Filles / Album: The Real Sound
Pianos Become the Teeth – Repine / Album: Keep Out
Broadcast – Tender Buttons / Album: Tender Buttons
Cyberbully Mom Club – Girl Walk / Album: amy locust whatever
kississippi – ivy forest dew / Album: i can feel you in my hair still
The Gaslight Anthem – The Backseat / Album: The ’59 Sound

AYCE #45 – The Good, The New and the Weird

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All You Can Eat #45 ist einfach eine Sammlung von Musik die ich gerade höre, vor klurzem live gehört habe und deren Bands bald neue Alben rausbringen. Chumped zum Beispiel haben gerade diese Woche einen weiteren neuen Song vorgestellt. NPR hat den Link.

Außerdem wichtig ist, dass Spring Offensive aufhören. Das ist zusätzlich verdammt schade. Jetzt wo sie ihren gesamten Katalog bei Bandcamp für Pay-What-You-Want anbieten, fällt mir noch einmal auf wie sehr Geld ein Thema ist in ihren Texten. Und ich glaube nicht, dass sie Songs haben in denen es darum geht zu viel Geld zu haben. Also gebt ein wenig wenn ihr könnt.

Die Konzert Tipps:
27.10.14 – RVIVR @ Bei Ruth
28.10.14 – La Luz @ Berghain Kantine
31.10.14 – The Gaslight Anthem @ Columbia Halle / Support u.a.: Deer Tick
06.11.14 – Joyce Manor @ Cassiopeia

Playlist:
Cayetana – Serious Things are Stupid / Album: Nervous Like Me
Plaids – twenty four / Album: Plaids
Caves – Sad / Album: Leaving
Andrew Jackson Jihad – Kokopelli Face Tattoo / Album: Christmas Island
Moose Blood – Gum / Album: I’ll keep you in mind from time to time
Frameworks – Rosie / Album: Loom
Cut Teeth – The National Throat / Album: Night Sky
Lite – Bond / Album: Installation
Rollergirls – Everything will work out / Album: Satisfied with Less
Chumped – Doubt / Album: That’s the thing is like
Posture & The Grizzly – I am not a real doctor / Album: Christians and Freemasons Will Kill Me
Prawn – Thalassa / Album: Kingfisher
Braid – Put Some Wings on that Kid / Album: No Coast
Spring Offensive – Worry Fill My Heart / Album: Worry Fill My Heart

Und die Jukebox spielt: Rozwell Kid, Foxes in Fiction & littler

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Es gilt Musik zu empfehlen während meine Tastatur spinnt und mein Magen knurrt, los gehts.

Rozwell Kid – Too Shabby
Erschienen bei Broken World Media (Label extraordinaire) – Kostenpunkt: Nichts wenn ihr geizig seien wollt

Broken World Media bringen regelmäßig großartige Punk Musik auf den Markt. Rozwell Kids sind nur eine von vielen tollen Bands die bei dem Label erscheinen und sich in Ohren spielen. Hier machen sie es sich dann gemütlich und lassen sich so bald nicht wieder vertreiben. Eingängige Texte und solide Gitarrenarbeit machen dieses Album zwar nicht zum besten aller Erlebnisse, aber eine Weile dürfte es stecken bleiben.

Foxes in Fiction – Ontario Gothic
Erschienen in Eigenregie – Kostenpunkt: Nichts wenn ihr geizig seien wollt

Wo Rozwell Kid gerade wild durch die Gegend springt, läd Foxes in Fiction dazu ein sich zurück zu lehnen und die Augen zu schließen. Ontario Gothic ist ein Album, das beinah im Hintergrund verschwindet und nur manchmal die Nase aus dem Wasser streckt um tief luftzuholen. Da geht man gerne mit und verschwindet und den Tiefen. Selbst nennt Warren Hildebrand seine Musik „healing pop“, unrecht hat er damit sicherlich nicht.

littler – Get a Life
Erschienen in Eigenregie – Kostenpunkt: Nichts wenn ihr geizig seien wollt

Littler drehen diese Sache wieder in Richtung Punk. Die Band hieß früher Calamity Jane und stammt aus Philadelphia. Lo-Fi Songs vermischen sich mit beinahe lethargischen Gesang. Gut für die kommenden Regentage. Gut für ein wenig durch Pfützen springen. Den Fuß bringen sie locker zum wippen, da ist der Rest nicht mehr weit.

Das Bild was ich da oben benutzt habe stammt aus einem Marvel Comic namens Edge of Spiderverse #5 und gezeichnet hat es Jake Wyatt. Please don’t kill/sue me.