Weekly Planet #40 am 23.12. – Faul geht später Edition

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Es ist Samstag, die Arbeit ist geschafft und ich kämpfe gegen meinen inneren Schweinehund. Das Problem am Weekly Planet ist, dass es eine eigene Entscheidung ist ihn zu schreiben. Niemand erinnert mich dran, niemand wartet darauf, oder meckert wenn es Verspätungen gibt. Vielleicht kommt das mal und ich weiß nicht ganz ob ich das gerne will, aber jetzt gerade schreibe ich größtenteils um die Pause nicht zu groß werden zu lassen. Denn das ist nicht gut. Und hey, außerdem ist das hier der 40. Weekly Planet. Das ist schon was oder? Los gehts.

Ist es bezeichnend, dass zwischen dem ersten Absatz und diesem Satz gute zehn Minuten vergangen sind? Wie auch immer, jemand hat eine „Todesmaschine“ gebaut, die einen würdigen, kontrollierten Tod ermöglicht. What a Start! Dann hat da jemand Haare geschnitten und Männern so geholfen weniger wie Faschisten auszusehen. In dem Moment fasse ich mir an die Haare und stelle mir eine wichtige Frage. Lynda Barry und Austin Kleon über die Frage: „Does this suck?“ und den “ This Sucks Hammer“. Hier geht es um „Agility vs. Anxiety“, dort darum alleine zu wohnen und hier wird eine weitere Dose Maden aufgemacht. Wenn es eine große Frage gibt, die 2017 für mich aufgeworfen hat, dann ist es diese: „Was tun mit den Werken von abscheulichen Menschen?“ Ich habe gestern Bright geschaut. Ich habe dabei gekocht, nie das Gefühl gehabt etwas zu verpassen und würde ganz einfach Immortan Joe zitieren: „MEDIOCRE!!“

Jetzt gehts dann aber los. An mehreren Stellen wurden Max Landis, Autor von Bright und an anderer Stelle Adapteur von Dirk Gently (Netflix), inzwischen Misshandlung, Übergriffe und generelles Arschlochsein vorgeworfen. Ist jetzt nicht so als ob seine Werke für mich große Bedeutung hätten, aber der Mann ist ein Beispiel für so vieles was kaputt ist und ich weiß nicht ob ich Sachen dann einfach nicht mehr anfassen will/darf/soll oder ob ich einen Film oder einen Comic in sich noch genießen darf? Was wäre denn jetzt gewesen, wenn Bright richtig gut gewesen wäre? Was dann? Argh.

Star Wars ist eine Sache, die passiert ist. Die Meinungen gehen auseinander. Chuckson mag den Film gar nicht, ich wurde gut unterhalten. Hier ist der „Sane Person’s Guide to Disliking Star Wars: The Last Jedi, sehr hilfreich. Außerdem cool sind diese Artikel auf tor.com die sich mit einer positiven Brille mit dem Film auseinandersetzen. Da geht es um Canto Bight und um Vice Admiral Holdo. Woanders wird gefordert, dass Leia nicht sexy sein muss.

Warum braucht eigentlich jeder Film ein Sequel? Sicario war beängstigend, klaustrophobisch und eine abgeschlossene Geschichte. Kein Sequel wird das wieder schaffen und eine Fortsetzung die alte, abgelaufene Klischees wiederbelebt, die kann mir gestohlen bleiben. Wo wir gerade bei Filmen sind, in Groß Britannien wird die Sache mit den Pornos spannend. Ist schon abgefahren, wie viel Macht „Tube-Seiten“ bekommen. Und, um weg von Fortsetzungen zu kommen, Iconoclast sieht super cool aus und bei Panel Syndicate gibt es eine neue Ausgabe von Umami. Zurück zu Fortsetzungen und Franchises: Alle sollten Angst haben, vor dem Disney Todesstern.

Es gibt so viele Listen! Ich vertraue Said the Grammophone, Gold Flake Paint, The Alternative und John Allison. Ich hoffe auf eine Ausgabe von Vikings Choice bei All Songs Considered. Aber wo anhören? Spotify, meh, aber es funktioniert.

Hier sind übrigens fast alle, und etwas mehr, Links die in diesen 40 Ausgaben vom Weekly Planet Verwendung gefunden haben. Nicht schlecht oder? Auf die nächsten 40, auf dass ich ein Headerbild male, mit dem ich zufrieden bin. Auf das auf das auf das. Frohe Feiertage euch!

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