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Ninja Pirate Podcast #45 – Verramscht

In Ninja Pirate Podcast, Podcast by Maurice0 Comments

Diese Woche unterhalten wir uns über Merchandise! Genauer gesagt über verramschtes Star Wars Merch. Schmälert die Zugänglichkeit zu ollen T-Shirts an jeder Ecke das Fandome? Sollte es nur Life-Size Statuen von Harrison Ford Han Solo in Karbonit geben? Wir reden außerdem über die Sicherheitsmaßnahmen unsere elektronischen Begleiter. Das Iphone X entsperrt sich wenn ihr es verführerisch anzwinkert. Ist das noch sicher? Sicher ist auf jeden Fall, das PewDiePie mal wieder einen Shitstorm los getreten hat, der tatsächlich gefährliche Konsequenzen für ihn und für alle Let’s Player haben kann. Ein klarer (?) Fall von „Der Zweck heiligt die Mittel“?

Shownotes:

Iphone Face ID
PewDiePiew racial slur
Campo Santo Response
Firewatch Reviewbombed
PewDiePie Response

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STUTENBISS #1 – Premiere

In Shows, Stutenbiss by Maurice0 Comments

STUTENBISS Premiere! In der nagelneuen queer-feministischen Show aus der WG-Küche von Paula Georgi und Helena Serbent ist als erstes Alex  S.Aderhold zu Gast. Die Fotografin und Buchautorin erzählt, mit welchen Vorurteilen sie in ihrer Branche zu kämpfen hat, was das mit ihrem Privatleben zu tun hat oder eben auch nicht, warum alle Frauen schön sind und weshalb Aktfotografie nichts sexuelles sein muss. Ist Alex eine Nerdin? Das erfahrt ihr bei guter Musik aus dem Badezimmer von der Badband BLOND und Pfefferminzschnaps aus kleinen Bechern.

Shownotes:

Alex bei Insta, Facebook und im Netz:
https://de-de.facebook.com/AyriaLovett/
https://www.instagram.com/gypsy_ayria/
https://aderholdprojects.com/

Was ist eigentlich „Zurück in die Zukunft“?

Auch die Tagesschau feierte den „Back To The Future Day

„Cosplay – Go For It“ – Alex #stutenbiss
Mehr Cosplay könnt ihr bei Teach Me Senpai kieken:

Unsere Badband BLOND sind die drei stylischen Menschen aus Chemnitz!

Wann gibts mehr?!
Die nächste Folge STUTENBISS wird am Sonntag, dem 15.10, auf ALEX Berlin ausgetrahlt.

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Weekly Planet am 21.09.17

In Weekly Planet by Lele0 Comments

PSA! Stutenbiss Folge 1 ist da! Helena und Paula haben Fotografin Alex in Paulas damaliger Küche interviewt und es ist wundervoll, toll und lustig und so unglaublich cool diese Sache auf einem Bildschirm zu sehen. Kommenden Sonntag gibt es die nächste Folge. 20:30 Uhr, bei ALEX Berlin. Solltet ihr machen, Tatort ist eh nicht mehr zeitgemäß. Sagt der Typ der noch nie nen Tatort gesehen hat. Vertraut mir also.

Letzte Woche war ich in Wien. Schön war es da, zwei Comicläden abgeklappert, beide haben mich nicht wirklich beeindruckt. Runch Comics ist eher was für Action-Figuren Liebhabende und wird mit seiner Unordnung und der Lieblosigkeit mit der Comics in Ecken gestopft werden eher abschrecken. Der Comic-Treff Steiner ist deutlich liebevoller eingerichtet, erscheint aber teilweise sehr leer und wenig freundlich. Eine richtige Stöberatmosphäre hat sich hier nicht gebildet. Was gefunden habe ich trotzdem, in der Manga-Stöber-Kiste. Das fand der Mensch an der Kasse glaube ich weniger gut. Wie auch immer, wo wir gerade bei Comics sind. Es gab/gibt eine kleine Diskussion über „Critics“ in der amerikanischen Comicszene. Ihnen wird vorgeworfen sich nicht ausreichend mit den Illustrationen (Gibt es ein besseres Wort an dieser Stelle? Zeichnungen?) auseinanderzusetzen. Sie würden immer nur von Plot sprechen und die Zeichnungen links liegen lassen. Generell würden sie sich nicht genug mit dem Medium auskennen und das Medium einfach nicht verstehen.

Puh. Was ist denn ein Verständnis des Mediums? Sollte ich wissenschaftliche Werke zitieren können? Oder reicht es wenn ich weiß was ein Panel ist? Die Aussage ist so herrlich unspezifisch. Dazu kommt, dass Shalvey es nicht schafft ein einziges Beispiel für seine Aussage zu nennen. Wenn eine Person dafür sorgt, dass ich Interesse an einem Comic entwickle oder wenn sie Vorfreude weckt, dann ist es doch egal ob sie genau weiß welche Art von Tinte verwendet wurde oder? Oder geht es darum, dass Werke nicht positiv genug besprochen werden? In dem genannten Artikel geht es darum, dass Schreibende die Arbeit des Comicsmachens kennen sollten. Ich kann selbst Comics herstellen und demnach die Arbeit kennen die in einem Comic steckt, wenn ein schlechter Comic vor mir liegt ist er immer noch schlecht. Und wenn ich dieses Gefühl artikulieren kann und vielleicht zu Fakt machen kann, dann ist es irrelevant was ich vom Aufwand halte. Ich kann diesen hervorheben, aber macht das einen Unterschied bezüglich meiner Meinung? Nein. Da oft der Vergleich zum Film gezogen wird. Es ist mir absolut bewusst wie viel Arbeit in Rogue One geflossen ist, ich fand den Film trotzdem nicht gut. Wenn ich nicht wüsste wie viel Arbeit in dem Film steckt, würde ich ihn nicht besser finden. Ich drehe mich im Kreis. Andere Menschen sagen es so viel besser.

Wo wir gerade Comics kritisieren, Sarah Horrocks schreibt regelmäßig über Comics die bei Comixology in den Top 10 sind und nimmt sie auf wunderbare Art und Weise auseinander. Diesmal ist es Saga gewesen und ich muss ihr zustimmen. Die Serie verliert mich langsam aber sicher. Witchy ist ein wunderschöner Webcomic und er wird wieder fortgesetzt. Lynca Barry setzt sich mit Smartphones auseinander. Elke Schulze erzählt vom Autoren/Zeichner von „Vater & Sohn“ und seinem Leben zu Zeiten von Hitler und Konsorten. Hier wird der wissenschaftliche Diskurs von Publikationen im Internet auseinandergenommen. Amber Tambly hat keine Lust mehr darauf, dass ihr die Menschen nicht glauben, wenn sie erzählt wie ihr Männer nachstellen. Nachstellen ist an dieser Stelle ein sehr weiches Wort.

For women in America who come forward with stories of harassment, abuse and sexual assault, there are not two sides to every story, however noble that principle might seem. Women do not get to have a side. They get to have an interrogation. Too often, they are questioned mercilessly about whether their side is legitimate. Especially if that side happens to accuse a man of stature, then that woman has to consider the scrutiny and repercussions she’ll be subjected to by sharing her side. link

Nick Hanover setzt sich mit zweiten Chancen auseinander. Hier geht es um eben diese Männer die von ihrem Umfeld geschützt werden und trotz mehrmaligen Beschwerden weiter in ihrem Beruf arbeiten dürfen. Es geht auch um die Comics Industrie und sorgt dafür, dass „unwissende Kritiker“ zu einem winzigen Problem werden. Die New York Times hat eine wunderbare Sammlung von Fotos der Sonde „Cassini“ zusammengestellt. Hayao Miyazaki nennt seine 50 liebsten Kinderbücher. Cheryl Strayed erzählt von Trauer und der Sex Tapes Podcast setzt sich mit Eifersucht auseinander, wirklich eine tolle Folge. Selbiges gilt für die aktuelle Folge von Earhustle. Ich denke niemand konnte in der letzten Zeit an Ta-Nehisi Coates vorbeilaufen. Verdammt ist das schön, Jonathan Djob Nkonodo ist auch in der neuen Short Box vertreten! Oh diese Versuchung! Claire Napier interviewt Matt Hawkins über die Sexualität von Witchblade. Und auf einer kleinen Seite namens Coredoor werden Emma Rios und Hwei Lim über ihren gemeinsamen, großartigen Comic „Mirror“ befragt. Am Ende dieses Abschnitts illustriert Liana Frank ihre Auseinandersetzung zwischen dem richtigen Leben und ihrer Kunst.

Mini-Reviewsssss


01 Bone von Yrsa Daley-Ward (26.09. / $15 – Penguin Books)
Ich bin kein Mensch für Poesie. Es gab sicherlich mal Phasen, aber meistens hat mich die Sache abgeschreckt. Schuld hat sicherlich die Schule. Bone hat mich trotzdem angelächelt, es lag in einer Kiste voller Leseexemplare und landete demnach in meiner Tasche. Die Fahrt nach Hause, ganz hinten in der M1, den Blick abwechselnd zwischen nächtlichem Berlin und dem Buch, war traurig schön. Bone hat sicherlich kaum leicht zu verdauende Inhalte. Daley-Ward erzählt Geschichten, die zusammen von einer düsteren Kindheit und sehr viel Dunkelheit flüstern. In einfachen Worten erschafft sie Bilder und Szenen die lange anhalten und im Gedächtnis bleiben. Sie setzt sich mit Depressionen, mit Abhängigkeit, mit Liebe auseinander und schafft es jedes dieser Themen festzunageln. Ich habe die Sammlung zwei Mal gelesen, direkt hintereinander und werde ein drittes Mal nicht ausschließen. Ich kann Bone wärmstens empfehlen, gerade jetzt wo die Tage länger werden.

02 Hi-Fi Fight Club (Usdin, Vakueva, Flores, Nalty & Campbell – Boom! Box, $3,99)
Hi-Fi Fight Club erzählt von einem „Secret Teen Girl Vigilante Fight Club“. Bäm. Sold. Und es ist ein solider Comic. Chris ist eine gute Hauptfigur, unsicher, jung, verknallt in ihre Kollegin Maggie und ganz neu im örtlichen Plattenladen. Die Charaktere sind lebendig dargestellt und haben ihre verschiedenen Eigenschaften, die im ersten Heft ohne viel Gehabe vorgestellt werden. Der Plot ist nicht gerade tief, die Sängerin einer Band ist verschwunden und der STGVFG muss aushelfen. Generell liefert der Comic nicht viel Tiefgang, die Platten im „Vinyl Mayhem“ sind unbeschriftet, Chris hat Poster von namenlosen Bands in ihrem Zimmer. Wenigstens heißen die X-Men in dieser Darstellung der 90er „EX-Men“. Das positive Gefühl, dass diese Geschichte mit ihrer Diversität mitbringt könnte durch nostalgische Gefühle bereichert werden. Warum das nicht passiert erscheint unklar. Vielleicht hat es rechtliche Gründe, aber ein paar Spoofs auf damalige Platten wären willkommen gewesen. Die Welt von Hi-Fi Fight Club erscheint daher etwas leer, auch wenn sie luftig und wunderschön illustriert ist. Ein Comic der von Teenagerinnen erzählt die sich prügeln, könnte in meinen Augen ruhig noch etwas abgefahrener sein und mindestens etwas mehr mit den genutzten Stereotypen spielen. Aber hey, dass es ihn überhaupt gibt ist wunderbar.

03 Lazaretto (Chapman, Levang & Bidikar – Boom! Studios, $3,99)
Lazaretto dreht sich um zwei Neulinge in einem College, dass von einer schrecklichen Krankheit heimgesucht wird. Langsam baut sich ein unwohles Gefühl auf, unterstützt von den Schwierigkeiten der beiden Hauptcharaktere Charles und Tamara und den eindringlichen Illustrationen von Jey Levang. Letztere hat einen farbenfrohen, saftigen und luftigen Zeichenstil der, unterstützt von farbigen Akzenten, die kommende Krankheit und die wichtigen Akteure gekonnt aufzeigt. Die Verbreitung der Krankheit ist mit vereinzelten und zunehmenden Hustern und aktiver Nutzung von grünen Tönen bedrohlich und sicher dargestellt. Noch hat die Geschichte keine Überraschungen serviert, aber dafür gesorgt, dass ich weiterhin dabei bleiben will. Ich möchte wissen wie es Tamara und Charles ergeht und ich glaube, dass Chapman & Levang die richtigen sind für diese Geschichte.

COMICS!

Der Mittwoch war schon, aber falls ihr später hingeht oder erst nächste Woche, hier sind ein paar Empfehlungen! Da dieses Wesen jetzt schon viel zu groß und lang ist alles etwas kürzer.

Angelic #1 (Simon Spurrier & Caspar Wijngaard – Image Comics, $3,99)
Ich würde gerne mal in den Kopf von Simon Spurrier schauen. Was da drinnen so abgeht muss sehr faszinierend sein. Angelic ist super abgefahren, voller Farben und großer Ideen. Ein Heft, dass bis zur letzten Seite dichter wird und mehr und mehr Preis gibt. Wirklich gut.

Head Lopper #7 (Andrew MacLean & Jordie Bellaire – Image Comcis, $5,99)
Head Lopper ist ein großes Heft, wunderhübsch, ergreifend und auf eine gute Art und Weise simpel und sehr actionreich. MacLeans Stil wächst und die Farben von Bellaire heben das Heft auf einen einzigartigen Thron.

Bäm. Done. Wer liest das alles? Mag mir jemand Feedback geben? Bitte? <3

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Ninja Pirate Broadcast – BoJack Horseman hat das Vertrauen in Star Wars verloren!

In Ninja Pirate Broadcast by Lele0 Comments

Die Ninja Pirat*innen diskutieren über das Schicksal des einzigartigen BoJack Horseman und einigen sich darauf, dass die neue Staffel fantastisch ist. Sie bedauern ihr wachsendes Desinteresse am Star Wars Universum und fragen sich wo das nur herkommt? UND UND UND MEUTEREI! Stutenbiss übernimmt die Show, die letzte Halbe Stunde übernehmen Paula und Helena das Studio und erzählen von ihrer neuen, fantabulösen und tollen Show.

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STUTENBISS – Mit Paula und Helena

In Stutenbiss by Maurice0 Comments

 

 

STUTENBISS  ist das queer-feministische Talkformat mit Helena Serbent und Paula Georgi.

Einmal im Monat laden wir uns Podcasterinnen, Zeichnerinnen oder andere coole Menschen in unsere Küche ein. Wir sprechen mit ihnen über ihre Projekte, Feminismus & Co.

Schaltet am diesen Sonntag, dem 17.09.2017, um 20:30 Uhr auf ALEX Berlin ein! In der ersten Folge ist die Berliner Fotografin Alexandra S. Aderhold zu Gast und im Bad spielen BLOND aus Chemnitz.

Noch nicht überzeugt? Dann schaut euch unseren super professionellen Trailer an!

 

 

 

 

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Ninja Pirate Podcast #44 – Von den Machern von ‚Hangover‘

In Ninja Pirate Podcast, Podcast by Maurice0 Comments

DEFENDERS! OUT OF THE SKY, HIS ROCKETS IGNITES…oh snap, falsche Defenders. Wir unterhalten uns trotzdem ein letztes Mal über die erste Staffel von Marvel’s Defenders. Clemens hat außerdem angefangen die neue Hawkeye Comic Reihe zu lesen und ist super zufrieden damit. Wir unterhalten uns außerdem über die neusten DC Filmprojekte. Scorsese macht einen Joker Film mit DiCaprio? Das ist… weird.

Shownotes:
DiCaprio als Joker
Batman and Harley Quinn Trailer
Shazam! mit John Cena und Dwayne ‚The Rock‘ Johnson
Hawkeye: Anchor Points
Marvel’s The Defenders Trailer

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Weekly Planet am 06.09.17

In Weekly Planet by Lele0 Comments

Heute Morgen habe ich Bitch Doctrine von Laurie Penny zu Ende gelesen. Diese Sammlung von bereits erschienen Essays hat mir sehr gut getan. Sie hat mir eine Menge Argumente geliefert, die ich für nachvollziehbar und richtig halte. In ihren kurzen Stücken setzt sich Penny mit vielen Aspekten der heutigen Welt auseinander, immer mit einer gut sitzenden, feministischen Brille auf der Nase. Es geht um die Wahlen in den USA, um die Zukunft und die Rolle Dystopischer Young Adult Literatur, um Gleichheit und um die Art und Weise wie sich gewisse Menschen in den weiten des Netzes gerne über Dinge aufregen. Wer schon länger Pennie’s Essays liest wird hier nichts Neues finden, leider sind die Einzelteile weder datiert noch in irgendeinen Kontext eingebunden. Das Buch ist in der Aufmachung dem Trade Paperback einer Comicserie nahe, nur dass es keine Extras gibt. Letzteres ist wohl die einzige Sache die mich an dem Buch stört, selbst ältere Essays die sie inzwischen vielleicht anders betrachten würde, stehen unreflektiert. Ein paar Sätze zur Entstehung der einzelnen Essays oder zum Kontext wären wundervoll gewesen und hätten das Buch noch interessanter gemacht als es ohnehin schon ist.

Wo wir gerade dabei sind, bei The Nib setzt sich Luke Humphris eindrucksvoll mit dem Konzept „Toxic Masculinity“ auseinander. Und auf der anderen Seite des Zaunes sitzt dieses Cover für ein Videospiel. Wow. Proportionen und so. Im 19. Jahrhundert mussten Bücher aus Litauen geschmuggelt werden, um eine Sprache zu retten. Manche Menschen bieten interessante Dinge im Internet an. Keine Sorge, das ist Safe for Work. Wieder in Richtung Penny, die in einem der Essays ein eindrucksvolles Argument für eine Quote macht. Hier geht es darum die einzige „andere“ Person im Raum zu sein. Und am Ende ein Blick zurück auf Hamburg zum letzten G20 Gipfel.

Außerdem gelesen habe ich heute Der Ursprung der Welt von Liv Strömquist. Fantastischer Comic über Männer mit zu großem Interesse an den weiblichen Geschlechtsorganen, über die „Reinheit“ bei Tampons und über PMS. Strömquist deckt auch viele weitere Themen ab, wenn sie Recherche neben amüsante Illustrationen stellt, um Lesende über die Absurdität einiger Ansichten aufzuklären. Der Mr. Kellogs war ein ganz schöner Schweinehund. Großes Kino das Buch, ich saß mehrmals da und hab den Mund nicht mehr zubekommen. Da wurden Frauen als Hexen verbrannt, weil sie eine „komische Zitze“ an ihren „heimlichen Stellen“ hatten. Well shit. Das und vieles mehr gibts beim Avant-Verlag. Einziger Kritikpunkt am Comic selbst ist nicht inhaltlich. Manchmal doppeln sich Text und Bild in ihren Aussagen, sie sind geradezu identisch und das stört ein wenig. Aber wenn ich im nächsten Panel schon wieder laut lachen muss, weil die Männer solch dummes Zeugs reden, dann ist das wieder vergessen.

Und noch ein Buch: Aliens: The Female War von Steve und Stephani Perry. Die geschätzten Kolleginnen Paula und Helena haben mir dieses Buch zum Geburtstag geschenkt. Niemand von uns wusste, dass das hier der dritter Teil einer Serie ist. Mich hats nicht gestört, dass ich die Vorgeschichten der einzelnen Charaktere nicht kannte. War ziemlich egal. Female War ist kein sonderlich gutes Buch, es geht zügig voran, bietet mittelmäßige Action und nachvollziehbare Charaktere und hat einen sehr absurden Plot. Achtung Spoiler, die Crew inklusive Ripley (don’t ask) fliegen zu einem Planeten, locken eine Alien Königin mit einem wirklich dummen Trick in ihr Schiff, fliegen zurück zur Erde und sorgen dafür, dass die Königin zusammen mit den auf der Erde sitzenden Aliens in die Luft fliegt. Wer einen Tag lang nichts zu tun hat und fanatischer Aliens Freak ist, kann sich das mal gönnen. Sonst würde ich im Rahmen von „Military Sci-Fi“ eher Dan Abnetts Warhammer 40K Romane empfehlen. Die sind deutlich spannender.
Eine Sache gibt es an dem Buch jedoch, die wirklich interessant ist. Die Autoren müssen viele beschreibende Arbeiten nicht machen. Sie müssen kein Alien beschreiben und sich nicht mit dem Verhalten der Xenomorphs aufhalten. Jeder Mensch der/die das Buch liest, weiß wie die Viecher ticken und fürchtet sie aus ganzem Herzen. Dadurch wird die Geschichte deutlich enger und schlanker, nur nicht unbedingt besser.

Comics!

Bevor ich euch ein paar Hefte empfehle möchte ich euch auf eine neue Website hinweisen. Brandon Graham ist ein Künstler, der mir am Herzen liegt und er hat ein neues Heim für seine ewig langen und sehr feinen Posts gefunden. Jetzt Hefte die ihr euch beim Comicladen eurer Wahl in den Korb legen könnt/sollt.

Giant Days #30 (John Allison, Liz Fleming & Max Sarin – Boom Box!, $3,99) Konstant mein Lieblingsheft, wenn es ein neues gibt. Allison schreibt fantastische, lustige und lebensnahe Geschichten. Und stellt die deutsche Austauschstudentin so angenehm dar.

Scales & Scoundrels #1 (Sebastian Girner & Galaad – Image, $3,99)
Hm, eine neue Serie, Drachen, angenehmer Humor, fantastische Wesen und ein Stil der ein wenig an Standard Manga erinnert. Kann gut sein, kann in die Hose gehen. Anschauen geht immer.

Rocket Girl #9 (Brandon Montclare & Amy Reeder – Image, $3,99) Nummer Acht hat mich verloren. Nach ewiger Pause hatte ich keine Ahnung mehr, wer eigentlich wer ist und hätte mich über eine Seite gefreut, die mich aufholen lässt. Stattdessen gab es ohne Frage unglaublich großartige Illustrationen von Amy Reeder, aber eher zweifelhafte Story.

Wicked & Divine #31 (Kieron Gillen & Jamie McKelvie – Image, $3,99)
Keine Ahnung was hier exakt vor sich geht, aber ich sehe diese Hosen und bekomme vor Hochachtung meinen Mund nicht mehr zu. McKelvie schlägt hier einen Homerun nach dem anderen.

So siehts aus. Drei Bücher, zwei sind zu empfehlen. Die besagten Bücher gibt es in der Buchhandlung eures Vertrauens, wenn nicht, dann bestellen die genau so schnell wie der böse Onkel. Bilder stammen aus den Federn von Max Sarin, Liv Strömquist und Jamie McKelvie. Plz don’t sue us.
Was soll ich denn jetzt lesen? The Dark Forest? Borne? Eins muss mit auf Reisen. War von euch schon mal jemand in Wien? Gibt es Tipps? <3

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Ninja Pirate Broadcast – Spider-Man, Game of Thrones, Bully und die Beatsteaks

In Ninja Pirate Broadcast by Lele0 Comments

Helena ist völlig aus dem Häusschen, weil die 7. Staffel Game of Thrones vorbei ist. Maurice geekt über Spider-Man Comics, Clemens erfreut sich über Bullyparadenwortspiele und Paula steht am Rande des Nervenzusammenbruchs, weil die Beatsteaks ein Doppelalbum herausgebracht haben.
Alles dies in der Sendung über Comics, Filme, Geekkultur und jetzt auch Musik.