Rein in die dunklen Ecken des Lebens denkt sich Jan Preißler und hat glücklicherweise Natalya Androsova auf einem Konzert getroffen, einmal kurz geblinzelt und jetzt können wir uns zusammen mit vchepyvsi blud, das ist jetzt ihre Band, in die schaurig schönen Abgründe der modernen Mystik begeben. In diesem Fall geile Musik im Spannungsfeld von Elektronik, Black Metal und Dark Wave.
Natalya und Jan waren zu Gast in unserer Radiosendung ALL YOU CAN EAT und haben über ihre EP Ty Baneyky gefachsimpelt.
Für ein kleines Interview habe ich Lila und Banas von Menstruationsmassaker ins Studio eingeladen und auf einmal saßen wir eine Stunde zusammen und haben geredet. Über die Enstehung der Band, die eigentlich mehr ein Gefallen war als der geplante Traum vom Rockstarleben, über Gewalt auf Konzerten und über provokanten Humor als Ventil, denn für Sängerin Lila ist die Bühne „der einzige Ort an wo ich wütend sein darf. Wo ich mich lustig machen darf.“
Wenn ich eine Sache aus dem Gespräch mitnehme, dann wie wichtig es ist sich selber Räume zu schaffen und selber in Aktion zu treten, vor allem als FLINTA* Person. Und auch wenn Lila manchmal kurz hadert auf die Bühne zu gehen, sagt sie „Das ist mein Moment da oben, den kann mir niemand nehmen!“
Die Kunstwerke der besprochenen Ausstellung „Blut ohne Gewalt“ könnt ihr bei der Galerie Newman online ansehen oder als Katalog bestellen.
Demnächst stehen Aufnahmen für ein Album an, bis dahin folgt der Band bei Instagram , Youtube oder Bandcamp und besucht mal eines ihrer Konzerte. Menstruationsmassaker spielen demnächst hier:
An einem regnerischen Tag im Mai saß ich mit Dylan und Alaska in ihrem Hotelzimmer und wir unterhielten uns über ihre neue EP Butterfly und wann das mit dem Musikmachen eigentlich Arbeit ist. Es war ein feines Gespräch, das in viele Ecken reinschaut. Und ein Tag später ein tolles Konzert. Hoffentlich bald wieder!
Ein Interview mit Hansol Seung von Shoreline über das aktuelle Album Is This The Low Point Or The Moment After? Das Interview ist schon ne Weile her. Bitte entschuldigt. Es geht um Schubladen, um viel Arbeit und um Balance. Schönes Gespräch mit ein paar Verbindungsproblemen.
Das Album ist wirklich sehr gut. Höre es gerade wieder und es wächst nach dem Gespräch und Kontext um ein paar Größen. Wenn davon gesungen wird, wie sich das Verhalten unter der Last von viel Arbeit mal ändert, dann fühle ich das sehr.
Shoreline auf Tour 25.09. Hannover, Bei Chez Heinz 26.09. Leipzig, Naumanns 02.10. Hamburg, Logo 03.10. Berlin, Badehaus 09.10. Köln, Gebäude 9 10.10. Stuttgart, ClubCann 15.10. Wiesbaden, Schlachthof 16.10. München, Backstage
Paula hat mit PAULA PAULA gesprochen. An dieser Stelle hätte ein witziger Namenswitz stehen können, aber mir ist keiner eingefallen. Gehen wir direkt rein! Marléne Colles, die Person hinter der doppelten PAULA, zweites Album Heilige Scheiße erscheint am 05. Juni 2026. In poppigen, mal jazzigen Meldodien besingt Marléne darauf die ganze Scheiße, die gerade auf der Welt passiert. Neben Verlassen werden singt PAULA PAULA über Carearbeit für die es keine Anerkennung gibt, Monster, die tief in einem drinnen sitzen und Zweifel statt Mut säen, sowie Altern im Kapitalismus. Wie damit das Bild des kompostierens zusammenhängt hört ihr in der neuen Folge ALL YOU CAN EAT.
Das Album Heilige Scheiße könnt ihr im Internet streamen oder auf Bandcamp käuflich erwerben. Ich habe das auch gemacht und selbst bezahlt, also ist keine Werbung wegen selbst bezahlt.
Wie macht mensch heutzutage Messersounds? All das und mehr erfahrt ihr in diesem kleinen Interview mit David und Chris von FJØRT. Das neue Album heißt „belle époque“ und ist ein Banger.
Mit „Der Brauch“ haben The Hirsch Effekt eine gewaltige neue Platte rausgebracht. Sie ist etwas anders entstanden als die davor und darum geht es in diesem Interview mit Moritz und Nils. Bei Tee und kalten Händen wurde über erste Aufnahmen, stolz sein, Feedback und über den Weg zur fertigen Platte gesprochen.