Bubble Bath? Weekly Planet #77

In Weekly Planetby LeleLeave a Comment

In ihrem neuen Album Fixed Ideals singen die Muncie Girls in einem Song namens „Bubble Bath“ vom Badengehen. Das Ding ist, dass die Sängering es nicht mag sich zu waschen, weil das Zeit kostet. Sie macht es, weil Erwachsene das so tun, aber die Erinnerungen an das kindliche sonntägliche Bad verfolgen sie bis heute. Im Hintergrund bläst jemand in einen Strohalm, um ein Blubbern zu erzeugen. Als der Song vorbei ist, muss sie nach Luft schnappen. Das hier ist der 77. WEEKLY PLANET und ich hoffe ihr seid angeschnallt und habt die extra Stunde gut verschlafen!

DRAGONS EAT EVERYTHING UPDATE

Im NINJA PIRATE BROADCAST haben Maurice und ich über die German ComicCon gesprochen, eine Träne für Luke Cage vergossen und uns gefragt warum Videospiele nicht im Haushaltsplan der großen Koalition auftauchen. Das und mehr gibts am Montag im Podcast zur Sendung. Gleichzeitig geht unsere Aufarbeitung des Reeperbahn Festivals weiter. Das Interview mit Cari Cari steht zur Verfügung und wenn ich mich daran erinnere dann wird mir warm ums Herz. Wenn alles glatt läuft, dann gibt es kommenden Mittwoch in der 142. Sendung ALL YOU CAN EAT weitere Interviews von der Reeperbahn.

via Lucie Byron, ihre Sammlung von Tagebuchcomics ist der Hammer!

Drei Mal gute Mukke

Es gibt ein neues Album von Aurora, sie schafft es sehr gut ihre Message mit poppigen Tönen und einer fantastischen Stimme aufzubauen. Ein sehr schönes zweites Album, etwas weniger eingängig, aber deutlich gewachsen gegenüber dem ersten. Wo ihr Debüt noch nach einem Conquerer verlangt, bestätigt sie in Infections of a Different Kind ihr „Queendom“.

Boygenius ist die Kooperation zwischen Julien Baker, Phoebe Bridgers und Lucy Dacus. Es ist eine wundervolle EP geworden, perfekt für einen Herbstspaziergang. Sie ist außerdem eher auf der traurigen Seite, nicht verwunderlich bei der Musik, die die drei sonst machen. Gleichermaßen gibt es den einzelnen Künstlerinnen einen volleren Sound, den ich zumindest bei Julien Baker manchmal vermisse. „Bite the Hand“ ist mein bisheriger Favorit.

Antarctigo Vespucci machen perfekte Musik für den nächtlichen Heimweg. Die Musik ist eingängig, gibt Kraft und läd zum Mitsingen ein. Jetzt haben Chris Farren und Jeff Rosenstock ihr zweiten Album veröffentlicht und es ist ebenso emotionsgeladen, positiv und motivierend wie ihre bisherigen Songs. 13 Songs zählt „Love in the Time of Email“ und macht damit so richtig Lust ein wenig zu tanzen und sich die Seele aus dem Leib zu brüllen.

via Noealz

Lesezeichen

Das Muncie Girls Album ist wirklich sehr, sehr gut. Los gehts mit Lesezeichen, die euch zum Nachdenken anregen oder einfach nur unterhalten sollen. Die letzten drei sind fantabulöse Bilder!

Gut, Gut

Ich habe diese Woche zwei Bücher fertig gelesen und demnach das Gefühl wieder am Start zu sein, was das Lesen angeht. Jetzt gerade sagt mein Rücken mir, dass ich nicht weiter am Schreibtisch sitzen sollte und mein neues Buch, eine inoffizielle Geschichte von Magic: The Gathering ruft nach mir. Also verbleibe ich dabei.

Genießt eure Woche! Am 5.11. ist Cory Doctorow in Berlin und liest. Kommt wer mit? Der Mann ist nicht nur ein sehr guter Autor, er hat auch große Ahnung wenn es um Copyright, digitale Rechte und Freiheiten und alles andere geht. Am 13.11. spielen Public Service Broadcasting im Frannz, ich wurde darauf hingewiesen, dass ich das beim im letzten Newsletter nicht gesagt habe. Danke dafür!

Soviel dazu. Einmal mehr wünsche ich viel Kraft, immer gute Musik im Hintergrund oder auf den Ohren und gutes Wetter. Bis bald!

Für jede Badewanne zu groß

Lele

Wurde von einer Horde wilder Otakus aufgezogen und hat sich danach der westlichen Comicwelt gewidmet. Leles Spinnensinn klingelt wann immer jemand fragt „Warum heißt er eigentlich BATman, wenn er doch eigentlich der Gute ist?“. Er bringt eine umfangreiche Erfahrung in der Comicindustrie mit und die teilt er gerne mit jedem, egal ob er nun davon hören will oder nicht. Immer gut gelaunt spezialisiert sich Lele neben den Comics vor Allem auf Musik. Falls es eine japanische Underground-Band gibt, in der 4 Schulmädchen auf Gummihühner die Werke Mozarts nachspielen, so hat Lele schon ein Interview geplant, ein T-Shirt der Band im Schrank und ein Tattoo der Frontsängerin auf seinem Knöchel. „Also ich habe ja die Bücher gelesen…“ – Lele Lucas

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