Die Indoor Pets sagen: „Be Content“ – Der Andere Mittwoch vom 13.03.19

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Feine gute Mukke möchte ich euch an diesem Mittwoch ans Herz legen. Da sind die Indoor Pets mit ihrem Debut Album „Be Content“, da ist Faye Webster mit einem bittersüßen Song über Tränen mit Raumtemperatur und La Dispute lassen es krachen. Auf geht’s!

Indoor Pets – Be Content

Die Indoor Pets kommen aus einem Örtchen namens Sittingbourne (UK) und machen sehr gut gelaunte, rockige DIY Mukke. Das Album hat ganze 14 Songs und hält seine gute Stimmung bis zum Ende. Egal ob es mal düsterer werden könnte, die Laune ist da.


Downpilot – Historian

Downpilot machen solide Gitarrenmusik. Da ist eine Prise Queens of the Stone Age, die aber nicht übermächtig ist. Paul Hiraga behält Kontrolle und ist musikalisch doch etwas subtiler unterwegs. Im April ist er auf Tour und spielt am 28.04. Im Fahrradkeller in Berlin.


Kiefer – Cute

Kiefer macht Beats und spielt dazu Klavier. Scheinbar geht er ohne Samples ans Werk und ist bei allen Menschen die gerne entspannte Rhythmen unter ihren Songs haben sehr beliebt. Ist hilfreich um den Nujabes Fix ein wenig zu kratzen und entspannt ganz ungemein. Kiefer spielt am 05.05. im Gretchen.


Masha Qrella – Day after Day

Masha Qrella hat vor kurzem bei Staatsakt unterschrieben und bringt im Herbst ein erstes Album auf Deutsch raus. Der Song „Day after Day“ ist auf einer kleinen EP zu finden, die am 15.03. erscheint. Es ist ein ruhiges Pop Stück, eine Mischung aus deutschen und englischen Texten:

„Das HAU- Hebbel am Ufer hatte mich gebeten, einen Heiner Müller-Text zu vertonen. Beim Lesen seiner Gedichte stolperte ich über ein paar englischsprachige Zeilen, die ich als David Bowie-Textzitat wiedererkannte. Es handelte sich um Zeilen aus dem Song „All the Madmen“ vom Album „The Man Who Sold the World“. Ein düsteres Album, eine Auseinandersetzung mit Krankheit, Paranoia und Gewalt. Und hier tauchten sie auf, auf der anderen Seite der Mauer. Bei Heiner Müller. Diese Verbindung faszinierte mich. Und mehr noch Müllers deutschsprachige Antwort auf Bowies düstere Zeilen: „Vielleicht werde ich alles überleben, was ich geliebt hab und nicht geliebt.“ Es war das erste mal, dass ich einen Text auf deutsch singen wollte.“

Am 07.04. wird das Lido bespielt.


Faye Webster – Room Temperature

Faye Webster wird als Folk-Entdeckung aus Hip-Hop Dunstkreisen beschrieben. Den hip-Hop habe ich nicht gehört, aber der ruhige Sound passt zum Strandvideo. Da kommt die Sonne raus und bleibt auch erst mal ein paar Minuten draußen. Wer dann genauer auf den Text hört, stellt fest, dass hier keineswegs positive Gedanken am Zuge sind. „I should get out more“ heißt es da und „There’s nobody around me when I’m at my best“. Wie kommt es, dass diese traurigen Songs dafür sorgen, dass ich mich trotzdem wohl fühle? Das neue Album „Atlanta Millionaires Club“ erscheint am 24.05.


Stef Chura – Midnight

Der Song „Method Man“ ist so wundervoll schrammelig und zügig. Der Text ist inspiriert von einem Freund der Sängerin Stef Chura, hier beschreibt sie die Herkunft des Songs etwas genauer. Das Projekt kommt aus Detroit und das Album erscheint am 07.07. – ich habe Bock.


La Dispute – Panorama

Das neue Album von La Dispute sieht etwas so aus, als ob die Band Steven Universe zwei Mal von vorne bis hinten durchgeschaut hätte. Es ist ein deutlich düstereres Album, als es das Cover verspricht. „Panorama“ erzählt von den Orten durch die eine Fahrt des Sängers und seiner Partnerin führt. Es wird von Tragödien, Trauer und Tod erzählt, wie bisher mit einer Mischung aus gesprochenem Wort, Schreien und unterschiedlich heftiger Musik. La Dispute ist eine Band die genaues Zuhören mit großartigen und ergreifenden Geschichten belohnt.


Hier ist noch einmal beinahe alles in einer Liste, mit den dazugehörigen Bandcamp Links. Musik kaufen ist eine gute Sache. Sollten wir öfter machen! Ein kleiner Tipp am Rande: Gutes Hören ist Wichtig empfehlen feinste Musik.

About the Author

Lele

Wurde von einer Horde wilder Otakus aufgezogen und hat sich danach der westlichen Comicwelt gewidmet. Leles Spinnensinn klingelt wann immer jemand fragt „Warum heißt er eigentlich BATman, wenn er doch eigentlich der Gute ist?“. Er bringt eine umfangreiche Erfahrung in der Comicindustrie mit und die teilt er gerne mit jedem, egal ob er nun davon hören will oder nicht. Immer gut gelaunt spezialisiert sich Lele neben den Comics vor Allem auf Musik. Falls es eine japanische Underground-Band gibt, in der 4 Schulmädchen auf Gummihühner die Werke Mozarts nachspielen, so hat Lele schon ein Interview geplant, ein T-Shirt der Band im Schrank und ein Tattoo der Frontsängerin auf seinem Knöchel. „Also ich habe ja die Bücher gelesen…“ – Lele Lucas

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