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Ninja Pirate Podcast #37 – Pirates Life

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Im 37. Ninja Pirate Podcast haben sich Clemens und Maurice Fluch der Karibik: Dead Men Tell no Tales angeschaut und geben ihre Meinung (mit minimalen Spoilern) zum Besten. Mit Filmen geht es auch weiter, weil eine Kinokette in Amerika ausgewählte Vorführungen des neuen Wonder Woman Films nur für Frauen zugänglich macht und Teile des Internets entrüstet sind. Zum Abschluss unterhalten wir uns über künstliche Intelligenzen. Erst vor kurzem wurden der amtierende Go Meister 3 zu 0 von Googles AlphaGo KI besiegt. Scary Stuff.

Shownotes:

Fluch der Karibik 5 – Trailer
The Mary Sue – Wonder Women Vorstellung – No boys allowed TX
The Mary Sue – Wonder Women Vorstellung – No boys allowed NY
AlphaGo vs. Best Go Player
Elon Musk: Automation Will Force Universal Basic Income
Mark O’Connel – To Be A Machine
Review: Walkaway von Cory Doctorow
Six Wakes – Mur Lafferty

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Weekly Planet vom 31.05.17

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Was für kuriose Zeiten, traurig sind sie auch. Chris Cornell ist gestorben und, wenn man es so nennen mag, der Kampf gegen Depression geht weiter, blutig und mit viel Ehrgeiz. Diese Worte, von Rich Larson, fand ich sehr passend. Zum einen sind sie in die Richtung Depression interessant und zum anderen, wenn es um die Künstlerinnen* geht, die uns seit Jahren begleiten, die ein gewisses Äußeres pflegen und von innen vielleicht ganz anders aussehen. Für die Auseinandersetzung mit Depression empfehle ich „The Hilarious World of Depression„. Hier werden Komikerinnen* interviewt, denn Depression ist lustig, so tragisch wie das auch klingt. Wo wir gerade im inneren dunklen Kämmerchen sitzen, fällt mir ein, dass Lucy Ebreys „Muddy Ebbes“ vorbei ist. Dieser autobiographische Webcomic war ein stetiger Begleiter für mich in letzter Zeit und war immer beeindruckend in seiner Offenheit und Schönheit. Vielen Dank an dieser Stelle. Wer mag, kann Lucy Ebrey bei Patreon unterstützen.

Wir nähern uns dem groben Entertainment Thema. Jeff Vandermeer hat tor.com ein paar Fragen zu seinem neuen Buch „Borne“ beantwortet, ein wirklich spannender Mensch. Wer einmal Pornos produziert hat, wird das nie wieder los. Vanity Fair bietet eine „definitive“ Preview für „The Last Jedi“, inklusive fantastischer Fotos. Der kommende „Wonder Woman“ Film hat eine nicht unbeachtliche Macht und Molly Templeton schreibt auf wunderschöne Art und Weise über die wunderbaren Fairyland Bücher von Catherynne M. Valente. Es wird Zeit, dass ich dorthin zurückkehre.

Ich habe vor kurzem „Ninefox Gambit“ von Yoon Ha Lee gelesen, es sehr genossen, und warne nun vor komplexen Ideen und wenigen Erklärungen. Ansonsten ist es ein zügiges, anziehendes und überraschend tiefgründiges Abenteuer, dass ich nur empfehlen kann.

Comics!

Aliens: Dead Orbit (James Stokoe – Dark Horse, $3,99)
James Stokoe hat mit dem ersten Heft ordentlich was vorgelegt. Zeichnung, Story, Farben, Monster, alles passt wunderbar zusammen und ich bin voller Vorfreude auf die Fortsetzung. Gleichzeitig traue ich mich nicht an Alien: Covenant.

Southern Cross #12 (Cloonan, Belanger & Loughridge – Image Comics, $3,99)
Heiliger Bimbam, diese FARBEN, dazu dieser abgefahrene Stil, die Raumschiffe, alles an diesem Comic sieht beeindruckend aus und schafft es mir regelmäßige Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Nicht vergessen, dies ist immer noch ein Horror Comic.

Boundless GN (Jillian Tamaki – Drawn & Quarterly, $24,95)
Jillian Tamaki hat einen beeindruckenden Stil und eine großartige Reichweite. „This Last Summer“ war eine wunderschöne Geschichte rund ums Erwachsenwerden und Boundless versammelt nun eine große Anzahl an Illustrationen, kleinen Comics und anderen Werken dieser tollen Künstlerin.

Heroines #1 (Ted Naifeh – Space Goat Publishing, $5,99)
Ted Naifeh ist ein richtiges Powerhouse. Der Herr produziert eine interessante und relevante Serie nach der anderen. In Heroines geht es um ein weibliches Superheldinnen Team. Reinlesen ist einfach, da ist an Stelle einer kurzen Preview das ganze erste Heft zur Verfügung gestellt worden.

The Last Contract TP (Ed Brisson, Scott Newman & Lisandro Estherren – Boom! Studios, $14,99)
Ich vertraue Ed Brisson blind. Die Serie ist trotzdem an mir vorbeigegangen, schade eigentlich, denn die Preview verspricht eine coole Story von einem ehemaligen Profikiller, der noch einmal an die Arbeit muss. Mit den guten Standards kann man nicht viel falsch machen.

Nun denn, unterstützt euren lokalen Comic Dealer! Und wenn ihr mal alleine seid, dann findet das Gute darin.

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Weekly Planet am 24.05.17

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Hallo im Sommer 2017, ab jetzt gibt es nur noch richtige Gewitter, keine halbe Sachen mehr und meistens eh nur Sonne. Ich bin schonfroh, dass ich nicht in den USA lebe, so kann ich alles nur aus der Ferne beobachten. Gleichzeitig ist es gruselig, dass ich mich glaube ich besser mit amerikanischer Politik auskenne als mit der deutschen. Ich muss jetzt sogar aufpassen wohin ich verlinke. Oder ich mach es einfach. Paula, Clemens und Helena waren auf der re:publica und haben ne Menge coole Shows produziert. Die Sache mit den Links bleibt sehr gruselig und, um ganz ehrlich zu sein, dumm und beschissen. Aber hey, das Leben ist nicht ganz schrecklich. Wenigstens arbeite ich nicht in einem Start-Up. Boah, jetzt aber wieder raus aus dem Loch. Es gibt ein neues Album von Cayetana, Halftribe machen perfekte Musik zum was-anderes-machen und Pom-Pom Squad haben verdammt scharfe Zähne.

Sukjong Hong mit einem wichtigen Comic über Sklaverei in der heutigen Zeit. Und Mike Dawson über Perspektiven und die Freude Kindern Jurassic Park zu zeigen. Weil ich da nicht hinlinken darf, he he, sucht doch mal nach „Grow up with my daughter Manhua“. Feinster kleiner Manga. Eine Sammlung von 70 Film Postern ohne Text. Verdammt sehen die alle gut aus! Und für eure Rollenspielabende, 67.000 historische Karten via Open Culture. Das hier baut auf und sieht an jeder Wand schick aus.

Let’s Comics!

Sun Bakery #3 (Corey Lewis – Image Comics, $4,99)
Sun Bakery ist der beste Anthologie-Comic von einer Person den ich regelmäßig in die Hände bekomme, aber auch der einzige. Trotzdem ist es jedes Mal wieder eine große Freude diese Schatzkiste an Innovation und Kreativität aufzumachen.

Violent Love TP01: Stay Dangerous (Barbiere & Santos – Image Comics, $9,99)
Pulpiger Stil, eine Liebesgeschichte und ein Prise Gewalt, das klingt nach einer guten Sache. Und mit diesen Einstiegstrades kann Mensch bei Image kaum was falsch machen.

Brave GN (Svetlana Chmakova – Yen Press, $11)
Sieht aus wie ein angenehmer und sehr cooler Comic für Kids. Es geht um Mobbing, um die Schülerzeitung und um Freundschaft.

My Lesbian Experience with Loneliness GN (Kabi Nagata – Seven Seas, $13,99)
Existenzielle Schwierigkeiten, eigene Identifikation und ein sehr expressiver Stil kommen hier für einen Manga zusammen der so einige Schläge in die Magengrube mit sich bringen dürfte. Wer sucht findet das erste Kapitel online.

Your Black Friend (Ben Passmore – Adhouse Books, $5)
Ben Passmore hat einen eigenen Stil und eine eigene Stimme, die er hier nutzt um auf alltäglichen Rassissmus und so einige andere Sachen hinzuweisen. Der Comic war eine kleine Sensation. Wer mag kann den Herren via Patreon unterstützen. Lohnt sich.

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All You Can Eat #106 – Interview mit Fazerdaze

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An einem feinen Frühlingsmorgen, fast zu spät und unschuldig bezüglich der Zeit habe ich Amelia Murray in den heiligen Hallen von Grönland Records interviewen dürfen. Die Neuseeländering hat bei eben diesem Label ihr neues Album rausgebracht und sich mit mir über die Entstehung von „Morningside“, über Einflüsse von Außen und über die Vorzüge des Alleinseins unterhalten. Viel zu lang danach gab es dann das Interview in der 106. Sendung All You Can Eat. Clemens hat mitmoderiert und den Satz der Show gebracht:

„Ich bin so ein bisschen sprachlos […] So wie sie so redet. Und auch dieser Akzent dabei und man denkt sich so, ach ja, wenn ich nur halb so cool bin bevor ich sterbe…“

Dann gab es neue Musik von den Gnarwolves, ihr neues Album ist seeeehr gut, von Blood Command, das neue Album ist noch besser, und von At the Drive-In, das neue Album ist so meh. All das und mehr könnt ihr hier nachhören. Und das Interview gibt es natürlich dazu.

Die Show:

Das Interview:

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ALEX & DEE auf der re:publica – Love Out LOUD!

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Einmal mit DER Maus kuscheln! Für Helena, Paula und Clemens ist auf der Mediaconvention/re:publica17 ein Traum wahr geworden. Leider musste die Maus viele Fotos machen, darum haben sich die drei noch unzählige Panels über Podcasts, Journalismus, Nordkorea und Virtual Reality angeschaut. In drei Podcasts haben sie sich über ihr neues Wissen und Nichtwissen ausgetauscht, diskutiert und vielleicht auch ein bisschen gestritten.

MONTAG
Virtual Reality ist out und Immersive Reality ist der neuste Shit, hat Clemens unter anderem bei einem Vortrag von John Gaeta, dem Executive Creative Director bei Lucasfilm, herausgefunden. Paula hingegen überlegt, ob derartige neue Technologien nicht auch eine neue Medienkompetenzvermittlung brauchen und ist ganz begeistert von der Neurowissenschaftlerin Elisabeth Wehling, die auf Stage 1 einen Vortrag zu politischen Framing gehalten hat und ganz lässig die Strategie hinter Donald Trumps Wahlkampf erklärt hat.

DIENSTAG
Die Hälfte der Gamerinnen* ist weiblich, doch die Entwicklerinnen* der Spiele sind größtenteils männlich. Über dieses Phänomen hat Sabine Hahn gesprochen. Ulrich Reinhardt hingegen ist der Meinung, dass Diversity nicht so wichtig ist, das hat unserer Helena in Rage versetzt. Als Highlight gibt es am Dienstag noch ein Interview mit Lotte und Lili vom Sex Tapes Podcast (Lele hat reingehört und die ersten beiden Folgen für sehr gut befunden.)!

MITTWOCH
Am letzten Tag der Mediaconvention/re:publica17 sind die Panels gut besucht oder sogar überfüllt. So finden Helena und Paula nur mit Glück beim Panel über queere Charaktere in Webserien mit Thilo Kaspers einen Platz. Nicht so glücklich wurden zwei Panels über Nordkorea und die Bildkultur der islamistischen Propaganda gestaltet.

Das Programm der beiden Konferenzen könnt ihr hier auschecken. Und bei Youtube könnt ihr euch einen Großteil der Panels auch noch einmal anschauen. Hier für die re:publica und hier ein paar für die Mediaconvention.

Vielen Dank an ALEX BERLIN, dass wir mit euch unterwegs sein durften!

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Ninja Pirate Podcast #36 – Hier kommt die Maus

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Clemens hat uns viele bunte Sachen von der re:publica 2017 mitgebracht. Unter Anderem verschiedene Expertenmeinungen zur VR-Thematik. Außerdem wurde er von der WDR Maus unsittlich berührt. Lele und Clemens haben sich außerdem der Netflix-Serie „Dear White People“ angenommen und sprechen Empfehlungen aus. Maurice ist aus seiner Mass Effect: Andromeda Blase gestolpert und will so schnell auch nicht zurück. 90 Stunden Spielzeit sind genug. Überhaupt, wie lange darf ein Computerspiel sein, bis es zu lang ist?

Shownotes:

re:publica 2017
Star Wars VR
Clueless Gamer „Wilson’s Heart“
Community, the 3rd DEANmension
„Seargent Jamer“; Dieser preisgekrönte VR-Film macht euch zum Monster unterm Bett – wired.de
Dear White People Trailer
Mass Effect: Andromeda howlongtobeat.com

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Weekly Planet am 18.05.17

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Zu spät, zu spät, zu spät, zu spät, doch dann ist es zu spät.
Los gehts, Nick Spencer, Schreiberling hinter Marvels Secret Empire hat eine politische Karriere hinter sich. Er fand es mal cool Obdachlosenunterkünfte zu schließen. Nein das hat keine Auswirkungen auf seine Comics, bestimmt nicht, aber es läd zum nachdenken über Marvel und die Menschen ein, die dort arbeiten. The Nib ist ein wundervoller Ort. Medium ist ne komischen Angelegenheit geworden, aber the Nib ist und bleibt eine fantastische Sammlung politischer Comics. Da wären der Bathroom Bot, die Parallelen zwischen den USA Heute und Deutschland vor rund 80 Jahren und ein Primer zu Faschismus. Politische Comics sind ne feine Sache. Ach übrigens, Frauen haben schon immer Space Operas geschrieben und Ursula LeGuin ist nicht die einzige. Es gibt viele mehr und tor.com läd ein über sie nachzudenken. Ich empfehle Ann Leckie, C.J. Cherryh und Foz Meadows (An Accident of Stars ist sehr, sehr gut). Wo wir gerade dabei sind, Jo Walton hat ein neues Buch geschrieben und es heißt Poor Relations. Das wird spitze denke ich.
Das Guggenheim Museum hat rund 200 Kataloge und Bücher über Ausstellungen kostenlos zur Verfügung gestellt. Alice Marwick und Rebecca Lewis haben einen umfangreichen Report über „Media Manipulation and Disinformation Online“ verfasst. Verdammt ist das Ding groß und gruselig!
Ich denke hierbei wird es für diese Woche bleiben. Nächstes Mal habe ich wieder Previews für euch. Viel Spaß beim lesen und lasst von euch hören!

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Weekly Planet vom 10.05.17

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The Good

Letzte Woche war Free Comic Book Day. Es war eine feine Safari durch Berlin. Anschließend ging es zur Comicinvasion. Ich kann euch Samurai’s Visual Journal sehr ans Herz legen. Wunderschön illustrierte Momente aus dem Leben eines inzwischen drei Jahre alten Jungen. Geeignet für Momente in denen der Mund eher nach unten zeigt. Außerdem ist es Zeit die Goldene Diskofaust in Richtung Himmel zu strecken. Natürlich waren noch viele weitere super Künstler*innen vertreten. Die Comicinvasion fühlt sich gut an. Danke an Black Dog Comics für Sushi und an den Groben Unfug für Großzügigkeit.

The Ugly

Ich kann jede Woche nur mehr Links zu diesem Haufen hinzufügen, der ganz schön stinkt und sich Secret Empire nennt. Inzwischen kann ich kaum noch etwas Gutes an der Sache finden. Rosie Knight schreibt über Symbolismus, Thors Hammer und Neo-Nazis. Nick Hanover nimmt die Art und Weise auseinander wie Marvel das Event kommuniziert und Lindsay Smith beschreibt den Captain den wir brauchen. Inzwischen ist es mir irgendwo egal ob Hydra „wirklich“ Nazis sind. Diese Art von Vergleich mit realweltlichen Vereinigungen hinkt mir und erscheint mir eher als eine Entschuldigung für Ideenlosigkeit als ein wirkliches Argument. Ich halte diese Storyline für schlecht. Secret Empire ist für mich wertlos, giftig und eine Verschwendung. Die Artikel lese ich trotzdem gerne, weil andere Menschen klüger sind als ich und die Dinge deshalb besser beschreiben können:

The company would very much like you to be brushed aside by the industry for “overreacting,” for not being patient and tolerant of intolerance. The last thing Marvel wants is scrutiny, particularly if it involves examining what benefits its Trump-affiliated billionaire CEO Ike Perlmutter might get from running a company that creates products that could be argued train consumers to submit to fascism.

As extreme as that may sound, all of the tactics Marvel uses to shut down criticism of its products are tactics fascists have utilized to cast doubt on their critics– the framing of opponents as the true villains, the adamant claims that their activities will yield positive results despite “temporary” nastiness, the consistent and aggressive harassment of anyone who speaks up. Marvel wants you to silence your qualms, to trust them when they say they are not doing the things you think they are doing, to simply give in to the program and see if you do not like the new status quo in the end. After all, what’s the worst that could happen? Nick Hanover @ loser-city

The List

Godshaper #2 (Simon Spurrier & Jonas Goonface – Boom Studios, $3,99)
Das erste Heft war eine wunderschön illustrierte und sehr starke Sache. Ich bin gespannt wo die Geschichte um persönliche Götter, queere Held*innen und diesen kleinen, coolen Typen mit den Hüten hinführt. Ich vertraue Spurrier.

Misfit City #1 (Kiwi Smiith, Kurt Lustgarten, Paulina Ganucheau & Naomi Franquiz – Boom Box, $3,99)
Eine Stadt mit mysteriöser Vergangenheit oder einfach nur einem Film der sie berühmt gemacht hat. Boom Box hat die Stories mit coolen weiblichen Charakteren gepachtet und macht weiter Comics für alle.

Mutiny Bay (Antoine Cosse – Breakdown Press, $22,50)
An dieser Stelle klaue ich von Broken Frontier, aber die fassen das so gut zusammen: An eerie character study wherein historical reality melts into an illusory otherworldliness, Antoine Cossé’s Mutiny Bay takes a cast who are all lost on some level – whether they’re lost in guilt, in purpose, in their dreams of the past, or in a more literal, forsaken sense – to create one of the most stirring, haunting and disquieting period comics you are ever likely to engage with.

The Sound of the World by Heart (Giacomo Bevilacqua – Lion Forge, $24,99)
Ein junger Fotograf entscheidet sich für 60 Tage nicht zu sprechen. Ein wenig romantisch, ein wenig magisch und ganz, ganz viel New York, dieses Büchlein klingt nach einer feinen Sache. Der Trailer zeigt die Illustrationen, die auch sehr gut aussehen.

SOUND OF THE WORLD BY HEART – 2017 trailer 720p FULL from Neurobellum on Vimeo.


Na? Kommt das irgendwie bekannt vor? Und dann so zu argumentieren halte ich für Schwachsinn. Steht dazu oder lasst es sein.

Wenn ich so drüber nachdenke, dann ist mir noch eine Sache wichtig. Die Darstellung und Thematisierung von rechts-extremen Material oder geschichtlichen Dingen ist nicht unwichtig, wenn sie reflektiert und mit entscheidend anti-rassistischer Botschaft daher kommt. Und eine solche Story, in der ein Symbol wie Captain America manipuliert wird, kann durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Aber dann bitte mit Absicht, mit fundierter Argumentation und ohne Bullshit. Dann kann ich sagen: „Diese Story ist nicht für mich und deshalb interessiere ich mich nicht weiter dafür.“ Dem gegenüber steht aber der Umgang mit dem Material, der schlecht gelungen, beleidigend und inkonsequent abläuft. Dafür ist mir das Medium zu wichtig, als das ich sowas damit assoziiert sehen möchte.

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Ninja Pirate Podcast #35 – Guardians of the … what? Vol. 2

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One Podcast Under…wood. Verdammt. Das klingt nicht halb so cool wie im neuen House of Cards Trailer. Wir reden trotzdem drüber, im Ninja Pirate Podcast Nummer 35. Außerdem hat Clemens die Serie „Girl Boss“ gebinged, während Maurice eher desinteressiert schien. Dafür ist Maurice aber fleißig ins Kino gegangen und hat sich „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ angeguckt und wird einen vollkommen spoilerfreien Vergleich zum ersten Film ziehen. Der Lele wurde dieses Mal auf spezielle Form in die Sendung eingebaut: nämlich gar nicht.

Shownotes:

Girlboss
Guardians of the Galaxy Vol. 2 Teaser Trailer
House of Cards Season 5 Trailer + Kommentar

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