Game of Thrones in SPACE – Weekly Planet #82

In Weekly Planetby LeleLeave a Comment

Willkommen! Ich höre alle Musik, die ich besitze, die 2018 rausgekommen ist, im Shuffle Modus. Da ist viel Gutes dabei. In dieser Ausgabe gibt es wie immer eine Ladung Lesezeichen und spannende Texte zum Lesen. Zusätzlich gibt es eine Buchkritik zu einer Fortsetzung. Your mileage may vary. Ich fand das Buch aber ziemlich gut. Jetzt ist es Dezember. Einen frohen ersten Advent!

DRAGONS EAT EVERYTHING UPDATE

Es gibt eine Menge Interviews diese Woche. Aus dem Backlog habe ich das Interview mit You Blew It von anno dazumal. Die Band liegt mir sehr am Herzen. Außerdem gibt es jetzt die Sammlung aller Interviews vom Reeperbahn Festival. In dem Post sind auch ein paar restliche Fotos vom Festival.

Sigourney Weaver testing a flamethrower for Alien

Review: The Consuming Fire von John Scalzi

The Consuming Fire ist die Fortsetzung zu The Collapsing Empire. Beide Bücher erzählen von einem intergalaktischen Imperium, dass kurz vor dem Zusammenfall steht, weil die Wurmlöcher, die bisher Transport zwischen Systemen erlaubten, langsam zusammenbrechen. Im ersten Band wurde festgestellt, dass dieser Zusammenfall kurz bevorsteht und in diesem geht die Show so richtig los. Natürlich wird parallel fleißig intrigiert und assassiniert. Ein Vergleich zu Game of Thrones liegt nahe.

The Consuming Fire ist eine kompetente und sehr unterhaltsame Fortsetzung, die es schafft Charaktere nahbarer zu machen und gleichzeitig die große Geschichte weit zu öffnen und eine Menge mehr möglich zu machen. Scalzi hat sich hier eine wirklich schöne Straße gebaut, die er in verschiedene Richtungen fahren kann, die alle gleichermaßen interessant sind. Währenddessen ist das Buch sehr angenehm und locker zu lesen. Hier wird viel geflucht, manchmal gevögelt und viel gesprochen. Scalzi spart mit ausschweifenden Beschreibungen und bewegt die Story eigentlich nur mit Gedanken und Dialogen vorwärts. Das funktioniert sehr gut.

Das Einzige was mir gefehlt hat ist eine wahre Bedrohung. Am Ende ging mir die Sache etwas zu glatt über die Bühne. Ich vertraue jedoch auch darauf, dass Scalzi im nächsten Teil ordentlich zuschlagen wird und der Vergleich mit Game of Thrones auch in Hinsicht auf die Toten passen wird. Wer Lust auf intelligente, eingängige und schnelle Space Opera hat, ist bei dieser Serie genau richtig.

Ich habe mir das Buch gekauft. Der koale Buchladen eurer Wahl sollte euch das Buch lockerst bestellen können.

via ma-ko

Lesezeichen

The writer Rebecca Solnit wrote an entire book about this phenomenon, and she called it A Paradise Built in Hell. She points out that it is really the fear on the part of powerful people that powerless people will react to trauma with irrational violence that is preventing us from seeing how apocalypse really shapes our societies. Solnit calls this ‘elite panic’, and contrasts it with the idea of ‘civic temper’—the utopian potential of meaningful community.

via Bodegacats

Outro

Schaut euch mal einen Cheerleader Film an, Netflix hat ein paar am Start. Es kann kaum sein, dass ihr es bereut. Ich überlege wie sehr ich diesen Newsletter für andere mache und wie oft ich die Texte verlinke, weil ich sie so aufheben kann, um sie irgendwann selbst zu lesen. Es ist wie eine Art Archiv von coolen Texten, geschrieben von anderen Menschen. Das ist okay denke ich. Ich werde die Tage anfangen am Jahrbuch für 2018 zu arbeiten. Hat jemand Interesse mir eine Kopie abzunehmen? Es wird alle 2018 Poster und Buch Kritiken enthalten.

Da ist diese Frage nach der Zielgruppe etc. Aber am Ende ist Schreiben vielleicht auch einfach nur ein Weg zu üben. Das tue ich dann ja. Genug genöle. Lasst euch nicht ärgern, habt eine gute Woche und genießt das was ihr an Zeit habt!

Das Bild ganz oben kommt von hier.

About the Author

Lele

Wurde von einer Horde wilder Otakus aufgezogen und hat sich danach der westlichen Comicwelt gewidmet. Leles Spinnensinn klingelt wann immer jemand fragt „Warum heißt er eigentlich BATman, wenn er doch eigentlich der Gute ist?“. Er bringt eine umfangreiche Erfahrung in der Comicindustrie mit und die teilt er gerne mit jedem, egal ob er nun davon hören will oder nicht. Immer gut gelaunt spezialisiert sich Lele neben den Comics vor Allem auf Musik. Falls es eine japanische Underground-Band gibt, in der 4 Schulmädchen auf Gummihühner die Werke Mozarts nachspielen, so hat Lele schon ein Interview geplant, ein T-Shirt der Band im Schrank und ein Tattoo der Frontsängerin auf seinem Knöchel. „Also ich habe ja die Bücher gelesen…“ – Lele Lucas

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