Return of the Roofcat! Die wöchentliche Dosis.

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Es geht so richtig rund momentan. Die Journalism Show ist zurück. Die schönste, schrägste und beste aller animierten Internetserien ist nach langer Zeit wieder da und unterhält auf gewohnt hohem Niveau. Ich bin so glücklich.

The Journalism Show: Episode 07 from Topher Cantler on Vimeo.

So viel neue tolle Musik! Terrible Feelings lassen Songs regnen. Zwei Stück gibt es bis jetzt und sie klingen wundervoll. Die Musik ist konkreter geworden, es ist klar, dass die drei Schweden ihren Klang gefunden haben. Das Album erscheint im April.

Annabel haben auch was neues in den Startlöchern. Having it All heißt das dritte Album der Amerikaner und es erscheint bei Tiny Engines. Einen ersten Song gibt es auch und ähnlich wie bei Terrible Feelings ist der Song mehr von dem was schon länger gut war, nur besser.

Von Superheaven gibts auch was neues. Wirklich neu klingt es in meinen Ohren nicht, aber es muss ja nicht alles immer NEU und ANDERS sein. Kann auch einfach nur gut sein.

Bei Ars Technica gibt es drei sehr interessante Artikel über Doxing. Darunter Interviews mit Zoe Quinn und dem Gründer von 8chan. Thematisch immer noch relevant und super spannend. Gerade die USB-Sticks die Quinn und ihr Mitstreiter Lifschitz nutzen sind sehr interessant.
Der Rest ist größtenteils verdammt traurig und sehr, sehr gruselig. Ich habe absolute Hochachtung vor dem Mut und der Kraft, welche die beiden an den Tag legen.

Beinahe passend dazu haben wir in der letzten Ninja Pirate Sendung diskutiert ob fragwürdige Cover für Comics nicht veröffentlicht werden sollten. Und am Samstag hat Hörsturz 14 Stunden am Stück gesendet. Erste Mitschnitte landen langsam aber sicher bei Soundcloud. Zum Beispiel diese drei Stunden, die ich zusammen mit der wunderbaren Paula moderieren durfte.

Mehr Radio wurde hier empfohlen. Ich wusste gar nicht, dass Russel Brand einen Podcast macht. Was muss man wohl machen, damit der Guardian über einen schreibt? Wahrscheinlich auf Englisch senden und wichtig sein. Hmmm.

Konzerte gibt es in der kommenden Woche eher wenige. Tubbe spielt am Donnerstag den Privatclub in Grund und Boden. Denn in Berlin darf man das. Chuck Ragan spielt am 3.4. im Heimathafen Neukölln, eines Tages werde ich den Herren auch noch mal live sehen.

„That’s not how we throw the mustard around here!“ Ein Interview mit Guster

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Guster waren wundervoll. Ich weiß nicht mehr ganz genau was mich dazu gebracht hat das Interview anzufragen. Ich kannte die Band überhaupt nicht und muss zugeben, dass ich erst drei Tage vor dem Interview zum ersten Mal in das aktuelle Album Evermotion reingehört habe. Ich habe danach nicht mehr aufgehört in Vorbereitung auf das Interview immer wieder dieses unglaublich angenehme Album zu hören.

Das Interview mit Ryan im Privatclub war gemütlich und für mich ziemlich spannend. Als eine Band, die schon 20 Jahre lang Musik macht hat Guster schon verdammt viel erlebt und wie die Band mit dem Wandel der Musikindustrie umgegangen ist, war super spannend.
Abgeschlossen haben wir die Unterhaltung mit Gesprächen über Berlin und Rammstein.

Evermotion ist für mich übrigens so, wie ich mir eine Fahrt auf einem Luftschiff vorstelle: Leicht, entspannt, weise und erhaben. Ein sehr schönes Album.

Aufholen und Überholen: Musik und Konzerte vom 18.3. bis zum 22.3.

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Es passieren spannende Dinge. Hier gibts einen schönen Guide bezüglich Internetsicherheit und einen spannenden Artikel über den Zusammenhang zwischen häuslicher Gewalt und Twitter.

Hier ist die Sendung von letzter Woche:

In den letzten paar Tagen ist ne Menge coole Musik rausgekommen. Es gibt neues von den Great Cynics. Einen neuen Song von Hop Along und das Album von Native Lights ist draußen. Hop Alongs Song ist gigantisch und sorgt für unglaubliche Vorfreude auf das kommende Album. In das Native Lights Album muss ich mich erst noch richtig reinhören, bis jetzt gefällt es aber.

Es gibt eine neue EP von Football etc. und diese Beschreibung des neuen Albums von Colleen Green hat mich neugierig gemacht. Auf The Runout ist Verlass. Außerdem noch eine neue Cyberbully Mom Club EP. Deprimierende, nasale und sehr schöne Musik.

Konzerte bis zum 22.3.

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Mittwoch den 18.3. Sleater Kinney im Huxleys

Die Königinnen des Punk spielen in Berlin und was mich abhält sind die Ticketpreise. Wenn ich bedenke wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass die Frauen für weniger noch mal vorbei kommen, dann ist die Antwort ganz klar NEIN. Aber Donnerstag und Freitag stehen auch noch Sachen an… Das Bild stammt übrigens aus einer Folge der Chris Gethard Show in der die drei mitgemacht haben, köstlich wars.
Kostenpunkt < 28 Euronen. Abendkasse sollte noch welche haben.

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Donnerstag den 19.3. – John Coffey im Cassiopeia

Die Jungs spielen Punk und zwar die harte, tanzbare Sorte. Wenn es eine Band gibt bei der sich die Decke schon warmschwitzt bevor es überhaupt losgeht, dann ist das John Coffey. Kostenpunkt: 9 Euronen.

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Freitag den 20.3. Into It. Over It. & Modern Baseball im Cassiopeia

Ich werde weder das letzte Into It. Over It. noch das letzte Modern Baseball konzert jemals vergessen. Wenn ich an das IOII Konzert im Tiefgrund denke dann kommen mir beinahe die Tränen. So stolz war ich noch nie zuvor. Und Modern Baseball war auch ziemlich fantastisch. Gerade wegen dem tollen Interview mit You Blew It! Wie auch immer, die beiden Bands spielen eine Co-Headline Tour und haben Tiny Moving Parts im Gepäck. Besser gehts kaum noch.
Kostenpunkt 15 Euronen.

Am Samstag spielen dann die Truckfighters im Astra. Das ist sicherlich gigantisch. Aber nach den Konzerten davor hätte ich kein Geld mehr übrig.

Cover Bild von Nicolas Bouvier via ArtStation

Ein Song: Hop Along – Some Grace

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Hop Along sind ein großartiges Konzert im White Trash. Ein großes Bier. Warten. Die fantastischen Sidekicks live. Warten. Ein (zu) langes Interview. Betrunkene Touristen aus der Schweiz. Ein nie bearbeitetes Interview. Sie sitzen mir im Nacken. Das Album ist großartig. Das nächste kommt dieses Jahr.

Diese Woche Abends Weggehen: Zu Chumped, Big Skies und Baton Rouge

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Was Konzerte angeht wird nächste Woche super. Die beste Ablenkung von allen Verpflichtungen schlägt nächste Woche mindestens drei Mal zu.
Chumped, Big Skies und Baton Rouge spielen inklusive Support in der feinen Stadt Berlin.

Chumped mit Sandlotkids und We Will Fly – Montag im Cassiopeia

Bummer Punk nennen sie es selbst. Großartig ist es auch noch. Herzergreifende Texte und Rock Musik funktionieren immer und Chumped können das Ganze besonders gut. Ich gehe davon aus, dass dieses Konzert ein persönliches Highlight 2015 wird.

Das darf nicht fehlen: Tanzschuhe, gute Laune und eine fest sitzende Brille.

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Big Skies mit Thom Donovan – Donnerstag im Monarch

Die Big Skies liegen mir am Herzen. Es gibt da ein All You Can Eat Interview und sie waren mal bei ALEX für eine Popsession. Ihre Gesichter haben geleuchtet wie die Sonne als ihnen Mate angeboten wurde und sie haben am Abend davor ihre gesamte Technik bei uns zwischengelagert. So voll war das Büro noch nie. Toll war das.

Außerdem spielen die Jungs Ohrwurmverdächtigen Indie-Rock mit psychedelischer Wurzel. Der Monarch ist der perfekte Ort für ihr letztes Konzert. Das behaupte ich jetzt einfach mal, ohne darauf zu achten, dass die Briten viel mehr verdient haben.

Das darf nicht fehlen: Taschentücher, Feuerzeuge und einen Schal. Kalt draußen.
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Baton Rouge mit Calvalcades & Council of Rats – Freitag im Tiefgrund

Baton Rouge kommen aus Frankreich und spielen sehr atmosphärische harte Rockmusik. Totem ist ein gigantisches Album. Hört es euch an! Der Tiefgrund ist immer wieder für ne feine Party zu haben, ich rechne damit, dass es spät wird…

Das darf nicht fehlen: Ohrstöpsel, Wörterbuch und Freude auf das kommende Wochenende!
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Und seid ihr dabei?

Interview: Atlas Losing Grip

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Es war unglaublich cool im Backstage vom SO36 zu sitzen. Ich bin super selten im SO, kann die Male an einer Hand abzählen, aber der Ort hat so ne gewisse Magie.

Und an diesem coolen Ort habe ich dann mit Gustav und Stefan von Atlas Losing Grip über ihre Band, Metallica, persönliche Texte und vieles mehr gesprochen.

Die Sendung mit dem Interview war ein bisschen drunter und drüber. Und beim zweiten Mal hatte ich nicht genug Zeit ordentlich drüber zu reden. Passiert. Sorry.

Das aktuelle Album von Atlas Losing Grip heißt Currents. Es ist ein solides Punk-Metal-Dingsbums Album geworden. Gute Texte, schwere, schnelle Riffs, und so. Aber irgendwie nichts was mich ewig begleiten würde oder was mich zu wilden tanzen überredet. Noch nicht mal den Headbanger hat es aus mir rausgeholt. Es ist meiner Ansicht nach einfach, leider, nur mittelmäßig.

Lohnt es sich die Jungs live zu sehen? Ich denke schon, sobald der neue Sänger etwas mehr Übung hat und solange der Soundmensch nicht nur Brei verursacht, geht hin. Die Tickets werden sobald nicht super teuer werden und für ein bisschen Posen im Nebel der Bühne sind doch beinahe alle mal zu begeistern oder?

Ganz einfach, wenn Metallica nicht mehr wie Metallica klingt, dann muss das jemand anderes machen. Atlas Losing Grip, werden sich diese Krone sobald nicht aufsetzen, aber zu Füßen des Throns sitzen sie ganz gemütlich.

Das Interview wurde nur minimal und nicht inhaltlich gekürzt

Interview: Natas Loves You

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Ich mag das Michelberger Hotel. Es ist gemütlich, der Kaffee schmeckt gut und diese eine Ecke ist für Interviews relativ gut geeignet solange wie die Musik im Hintergrund nicht zu laut ist. Es gibt auch einen Whiskey Room, aber der war verschlossen. Auch okay, Natals Loves You waren ordnungsgemäß verkatert. Was eine Nacht in Berlin eben mit einem macht.

Die Jungs waren super. Danke für den Kaffee!
Hier sind meine Lieblingszitate aus dem Interview:

Über den Wunsch nach einfacheren Texten und Themen:

„The fact that we were young guys and we’re past adolescence and now we’re trying to be men. As young musicians it’s kind of hard to find a balance for other things in your life and I think that’s why we are talking about these things all of a sudden, because we are like okay how does this work? and I think we are realising the image that people have of you and I think all of these things are starting to make us come back to more simple things.“

Über das Album „The 8th Continent“:

„We came up with this concept three or four years ago and I think we HAD to talk about this in our lives, we had to. We were young teenagers becoming men who just came into one of the biggest cities in the world. And we just needed to talk about how we felt you know? We felt like things were different and I think we had to talk about these realisations and these issues that were attacking us as we came out of adolescence and now we have talked about it. We don’t need to do that again and I think our vision of songwriting and music in general has evolved a little bit and now, if I wanna do a song about a girl, well I’ll do a song about a girl.“

Zusätzlich haben wir uns über Rap, zerstörerische Unterwäsche und so einiges mehr unterhalten. Nach dem Interview solltet ihr ordnungsgemäße Natas Loves You Experten sein, euch das Album besorgen und so richtig abtanzen.