Qual der Wahl: Sfir, Marius Ziska und Sekuoia an einem Abend?

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Donnerstag, Donnerstag. Drei Konzerte gibts zu besuchen und nur eins geht, weil Zeit echt so eine Sache ist. Also, wen kann ich empfehlen?

Sfir

Sfir sind verdammt tolle Menschen. Ich kenn die auch. Sowas muss man immer am Anfang sagen oder?
Sfir sind atmosphärisch, wie ein Luftstoß mit ganz viel Reverb. Ein wenig Ferne und dann wieder ganz nah dran. Sie spielen in der 8mm bar und stellen gleich noch das obige Video auf ganz großer Leinwand vor. Veranstaltung hier.

Sekuoia

Sekuoia ist einer von denen die ich noch nie live gesehen habe, aber immer erzählen alle wie toll das ist. Muss es auch sein. Mist verdammter. Elektronische Musik vom feinsten, also so, dass sogar ich sie mir gerne anhöre. Und die Berghain Kantine ist wahrlich der richtige Ort für Sekuoia. Event ist hier.

Marius Ziska

So schöne Singer-Songwriter Musik ist das. Ruhig, manchmal etwas Meer. Manchmal sogar gar nicht auf Englisch. Schön klingt so doof, ist aber ein Wort was mir immer wieder einfällt wenn ich an das Konzert beim SPOT denke. Es hat mich nicht weg gepustet, aber ich bin bis zum Ende geblieben und das ist bei diesem Festival was besonderes. Event hier.

Jetzt könnte man das gleiche glatt nochmal für den Freitag machen…

Foto © Peter Ravnsborg

Essen fürs Gehirn und die Seele: SPOT15, Klänge schmecken und Konzerte besuchen

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Das SPOT Festival macht mehrere Sache mit mir. Es macht mich müde, es macht mich froh und dankbar und es bringt mir eine Menge Dinge bei. Ich durfte ganz viel Musik hören und sehen. Inzwischen habe ich ganz klar Muskelkater vom vielen gehen und stehen. Krasser Scheiß. Genaueres kommt dann im Laufe der nächsten Wochen. Angefangen diesen Mittwoch um 16 Uhr. Zur üblichen Sendezeit!

Weil die nächste Woche wieder eine Menge Arbeit bereit hält, kommt hier die nötige Ablenkung. Bleiben wir erst einmal bei Musik. Hier ein Guide für sichere Communities. Dazu ein amüsanter und sicherlich wertvoller Artikel voller Hinweise bezüglich Clubs, ein Mensch der Klänge schmecken kann und die warmen Arme der Punk Community. Zu letzt ein offener Brief an ein Festival, dass ich gerade besucht habe. Ein interessanter Blick auf dieses gigantische Wesen und die Frage nach dem Sinn eines Show Case Festivals.

Zwischendurch ein paar Klänge aus der Vergangenheit.

Weiter mit ernsteren Dingen. Twitter hat weiterhin viele Probleme mit Menschen die sich wie Arschlöcher benehmen. Anderswo erwarten Beamte Ruhe und Ordnung, nachdem sie Menschen umbringen und dafür nicht belangt werden wollen. Interessante Gedanken über Gender und Kleidung. Eine Reise zur entlegensten Insel der Welt. Schon mal drüber nachgedacht jemanden umzubringen? Was für eine gruselige und unglaublich gut geschriebene Sache. Designer beantworten Design Fragen und Austin Kleon wird mir noch einmal Geld aus der Tasche ziehen. Mit einem von ihm designten Notizbuch. Was für ein wundervoller Schlawiener.

Das sollte euch erst einmal eine Weile beschäftigen. Um das Ganze noch schöner zu machen, sind hier Youtube Ninjas die euch Playlists erstellen. Außerdem hat Liserstille ein neues Album rausgebracht und das beim SPOT gebührend gefeiert. Hop Along hat ein neues, kraftvollen und wunderbares Album namens Painted Shut und God Damn’s Erstling Vultures ist verdammt machtvoll. Go Go Berlin geben einen ersten Vorgeschmack zum kommenden zweiten Album in Form einer ersten Single, Electric Lives.

TurboChild haben beim SPOT ne gute Show hingelegt und letzten Donnerstag ein Video zum Song Still My Love vorgestellt. Kann man machen.

Konzerte

6.5.15 Beach Slang @ Ramones Museum Berlin und später im Bei Ruth

7.5.15 Pirate Sattelite Fest unter anderen mit The Hotelier, Beach Slang und Joyce Manor @ C-Club

8.5.15 Ninja Pirate Radio from Space @ ALEX & Fightballs bei Hörsturz

Das Bild oben stammt aus einem Manga von Est Em

Essen fürs Gehirn und die Seele: Von Rookie Radio bis Facebook Bots.

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Ich mache seid einer ganzen Zeit Radio. Und wie das so ist mit Sachen die man lange macht, irgendwann verlieren sie ein wenig an Besonderheit. Zum Glück gibt es so einige Events im Jahr die der Sache wieder Energie verleihen. Zum Beispiel das SPOT Festival kommendes Wochenende. Zwei Tage Showcase Festival im wunderschönen Aarhus, Dänemark. Das SPOT hat mich sehr stark beeinflusst, in der Art wie ich Interviews mache, in der Musik die ich höre und in der Art wie ich mich und meine Arbeit betrachte. Was genau bei rum kommt, könnt ihr dann danach im Radio hören und hier lesen. Die Interviews der letzten Jahre findet ihr hier. Besonders freue ich mich darauf mit der Band LISERSTILLE zu sprechen. Das aktuelle Album heißt Empirical Ghost und ist eine Wucht.

In Vorbereitung auf die Interviews beim SPOT bin ich auf die Radio Rookies gestoßen. Das DIY Radio Rookies Toolkit ist eine unglaublich coole Sache für alle die gerne was mit Radio machen wollen, gerade weil es mehr ist als nur Moderation und dann Musik und dann wieder Moderation. Da werden Geschichten erzählt. Warum haben wir sowas nicht in Berlin?

Wo wir gerade bei Radio und neu gefundener Leidenschaft sind, London Fields Radio sendet aus einem Café! Das hört man öfter mals im Hintergrund, aber das stört überhaupt nicht. Es gibt der Sache viel mehr einen Raum und ein sehr angenehmes Gefühl des Danebensitzens. Besonders angetan hat es mir “Sound & Vision” eine etwas holprige und schöne Sendung über Filmmusik.

Musikalische Kleinigkeiten an dieser Stelle sind dieser großartige Nirvana Tribut. Eine Popsession mit Waelder, diese Sendung voller gewöhnungsbedürftiger Musik und eines der besten Stücken Radio was ich je gehört habe. Radiolab hat mich an einem wunderschönen sonnigen Tag beinah zum Weinen gebracht. Und bevor ich es vergesse. Das neue Album von Waelder, Anachronie, ist eine wunderschöne Sache!

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Food for Thought
Diese Propaganda Poster von Skandinavischen Ureinwohnern sind sehr spannend und die Situation der Sami ist erschreckend.
Was ist eigentlich „Internet für Arme“ und was hat Facebook damit zu tun?
“Captain Phillips” und “A Highjacking” waren beeindruckend, gespenstische, moralisch erschreckende und faszinierende Filme. Dieser Bericht von einem gekaperten Frachter, steht den Filmen in nichts nach.
Wenn wir beim New Yorker bleiben, dann ist diese Geschichte über Bennie Lydell Glover für jeden Musikinteressierten unglaublich spannend. Glover hat lange Zeit sein Geld damit verdient Musik aus CD Fabriken zu schmuggeln und diese in den frühen Tagen von Napster und dergleichen ins Netz gestellt.
Likes kaufen geht einfach, aber wie funktioniert das überhaupt? Diese Stapel von SIM Karten sind unglaublich faszinierend.
Brent White ist verantwortlich für ganz schön viele Comedy Filme. Ob die nun gut sind oder nicht, sein Einfluss ist beeindruckend.
Schülerradio kann auch Geschichten erzählen. Hörsturz, Salwa und Lara begleiten jetzt seit drei Wochen zwei Damen bei ihren Bargesprächen. Wunderschönes Radio zum Nachdenken. Und zu letzt, wenn jemand mal einen ruhigen Ort zu reden im Internet braucht. Niltalk has got you covered.

Events
Montag spielen Caves im Bei Ruth.
Piktoplasma ist wieder da und wer gerne schöne Sachen sieht, kann sich diese Woche die Augen aus dem Kopf schaun.
Am Mittwoch spielen B6BBO und Mrs. Winterbottom im Hanger94, da wird kräftig in den Mai getanzt.

Habt eine schöne Woche und lest Comics. Zum Beispiel die Grindhouse Comics von Dark Horse.
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Bilder stammen aus „Seven Little Sons of the Dragon“ von Ryoko Kui und „Blood Lagoon“, gezeichnet von Chris Peterson – den Text hab ich geändert…

Interview: I Have A Tribe & All You Can Eat #57

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Ne schöne Sendung wars gewesen. Passend zu zwei Jahren All You Can Eat. Schon schön.
I Have A Tribe kommt aus Irland und macht sehr traumhafte, bewegende Musik. Und ein freundlicher Mensch war er noch dazu.
Die EP „Yellow Raincoats“ erscheint am 8.5. bei Grönland Records und im Sommer dürfte er wieder in Berlin sein. Live auch eine sehr schöne Angelegenheit. Patrick hat so eine Präsenz, die sehr unterschwellig ist und unscheinbar. Aber man kann einfach nicht wegschauen oder ihm nicht zuhören wenn er erzählt wie er beim Yoga in Unterhose im Backstage Raum erwischt wurde.

Das Interview ist ein wenig lang geworden. Wir mussten viel durch die Gegend rennen. Aber in diesen 40 Minuten verstecken sich so einige Perlen.
Interview:

Show:

Playlist:
Aria Prayogi & Fajar Yuskemal – Invasion / Album: The Raid OST
I have a Tribe – Yellow Raincoats, Monsoon & Wake The Cavalry (We’re Moving On) / Album: Yellow Raincoats
Hop Along – Powerful Man / Album: Painted Shut
Waxahatchee – Under a Rock / Album: Ivy Trip
Del Paxton – Bad Patch / Album: Split
Gulfer – Bob Abate / Album: Split
LISERSTILLE – Gold Future / Album: Empirical Ghost
David Hasselhoff – True Survivor / Album: Kung Fury

Die Wöchentliche vom 21.4. bis zum 27.4.

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Hier eine weitere Ladung gute Musik, Lesestoff und Konzert Tipps. Ich hab auch überlegt das Ganze als regelmäßigen Newsletter zu starten. Jetzt wo alle Welt Newsletter macht, bin ich zwar wieder zu spät, aber vielleicht besteht Interesse?

Musik

Sajjanu machen verdammt verrückte Musik. Schrill, schnell und unterhaltsam. Am 25.5. sind sie im Schokoladen.
Ancient Sky bringen im Mai ihr viertes Album raus. Hier ist ein erster Song.
Dänischer Rap kann faszinieren. Point Blank sind/waren ein Beispiel, Rest in Beats sind ein weiteres. Erinnert mich positiv an Nujabes.
Es gibt ein neues Nai Harvest Album, es kostet nur $5 und es ist eine feine Angelegenheit. Und dieser Braid Split hat es in sich!
Ich bin momentan auf einem Screamo Trip. Dank an Viva Delgrado, Circle Takes the Square und Lumber Lung.

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Lesestoff

Model View Culture ist weiterhin unglaublich interessant, mit Artikeln über Open Source Kultur und Social Media für Menschen mit Beeinträchtigung.
Warren Ellis hat ein „How I work“ bei Lifehacker gemacht.
Die Journalism Show hat einen kleinen, intelligenten und unglaublich niedlichen Ableger bekommen. Die Sache heißt „And the Quiet Girl Spoke“ und macht sehr glücklich. Die Serie selbst gehört natürlich geschaut. Every Frame A Painting lässt sich ein wenig in die Karten schauen. Hier gibt es eine unglaublich respektvolle Auseinandersetzung mit „Call-out-Culture“.
Diese Gedanken sind sicherlich nicht nur für den Bereich Indie Spiele interessant.

Konzerte

IM AUGUST SPIELEN DILLINGER ESCAPE PLAN IM POSTBAHNHOF!

Am 26.4 sind Against Me! und Caves in der Columbia Halle.
Am 27.4. spielen Caves ganz alleine (nicht ganz) im Bei Ruth.
Am 27.4. spielt And The Golden Choir im Lido. Von dem gibts eine Popsession.
Am 4.5. rappt Dessa im Privatclub.
Am 5.5. spielen The Early November mit You Blew It und A Great Big Pile of Leaves im Cassiopeia.

Das Bild ganz oben stammt von Topher Cantler.

Der Wöchentliche vom 13.04. bis zum 19.04.

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So eine Woche Urlaub entspannt ungemein. Noch bin ich mir nicht hunderprozentig sicher, dass es gut war in dem Haus Internet gehabt zu haben. Aber eigentlich habe ich auch die Zeit im Netz sehr genossen. So ganz ohne Arbeit und frei schwimmend war das sehr schön. Aber ich habe erst einmal genug vom kleinen iPhone Bildschirm.

Wie auch immer. Es gibt Sache zu hören und zu lesen und Konzerte zu besuchen, also folgen sie mir!

ACHTUNG! Am 18.4. ist sowohl Comicinvasion als auch Record Store Day. Also Prioritäten schaffen!

Die Sendung von letzter Woche war etwas durcheinander. Hier ist sie trotzdem.

Die Flaming Tsunamis haben nach einer Ewigkeit ihr letztes Album zum Stream bereit gestellt. Es ist eine Tour-de-Force mit Trompeten und Geschrei. Irgendwie anziehend. Mir fehlt nur die Klarheit, die in der “Zombies vs. Robots EP” vorherrschte. Nicht umsonst weckt mich Opus jeden Morgen seid mindestens einem Jahr.

Das Terrible Feelings Album ist offiziell draußen und sehr gut. Außerdem haben ist der Gulfer + Del Paxton Split erschienen, vier Songs bester Musik. Ich durfte die Gulfer Jungs mal interviewen. Coolste Typen.

Während ihr die Musik hört könntet ihr interessante Dinge lesen. So mach ich das immer. Zum Beispiel ein Interview mit Warren Ellis über das Internet und die Zukunft des Internet der Dinge.

“What happens when the people who run your front door for you suddenly shut down overnight? What happens when the houselights get bought out by Amazon? And you have to install a new app to heat your home because Apple owns that business now? What happened to your life that you outsourced the operation of your front door to a bunch of kids in the Mission District who pay $15 for artisanal toast in the morning?”

Dann hat da jemand $25 für eine imaginäre Freundin bezahlt und sich vielleicht verliebt. Die Sache an dieser Stelle ist die hier:

“They’re using it just to have a good friend, someone who will listen to you, or someone to practice dating or flirting online, or just having a pick-me-up, someone to vent to.”

Und da wird die Sache wirklich interessant.
Louis C. K. hat über seine Anfänge in New York erzählt.

Plus, that’s a pretty high id factor job to every f—ing night be like, “Good evening, ladies and gentlemen of the whole country. Here’s what happened to you today and here are the famous people and I’m going to be the filter you’re going to see it all through.” Also, because I worked for Conan, I know how difficult the job is, even as a writer, and I never thirsted after it. I never thought, “Oh geez, I want that.”

Außerdem hörbar und super spannend, und lustig, war der Comedy Button #172. Da war Mike Drucker zu Gast und der ist Schreiberling bei Jimmy Fallon und das ist schon ein cooler und anstrengender Job. Wahrscheinlich genau so wie C.K. ihn beschreibt, und als Schreiberling sicherlich nicht einfacher.

Also, Konzerte. Diese Woche folgende:

15.04. I have a Tribe @ FluxBau
15.04. Junius & City of Ships @ Magnet
16.04. Will Butler @ Franzz Club
16.04. The Districts @ Lido
18.04. Racing Glaciers @ Lido

I have a Tribe macht ruhige und atmosphärische Musik. Sehr schön. Junius und City of Ships spielen harte Gitarren um die Wette. Will Butler gehört zu Arcade Fire und macht erwartungsgemäß gute Mukke. The Districts klingen wie Greylag und Greylag ist mega cool. Racing Glaciers wurden mir empfohlen, hören sich gut an.

Hier, Musik:

Streamt JETZT das neue Terrible Feelings Album: Tremors

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Das zweite Album der Terrible Feelings erscheint am 15.4. bei Sabotage Records. Bis dahin und während dessen sind die Schweden mit Modern Life is War auf Tour. Erfreulicherweise steht das Album mit dem Namen Tremors schon jetzt bei Spotify zur Verfügung.

Ich hatte schon gesagt, dass es mehr von dem ist was die Terrible Feelings für mich so gut macht. Der Gitarren Sound, die Stimme, die düsteren Texte und eine Prise Western. Hier gibts noch ein Interview von anno dazumal.