Interview: Natas Loves You

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Ich mag das Michelberger Hotel. Es ist gemütlich, der Kaffee schmeckt gut und diese eine Ecke ist für Interviews relativ gut geeignet solange wie die Musik im Hintergrund nicht zu laut ist. Es gibt auch einen Whiskey Room, aber der war verschlossen. Auch okay, Natals Loves You waren ordnungsgemäß verkatert. Was eine Nacht in Berlin eben mit einem macht.

Die Jungs waren super. Danke für den Kaffee!
Hier sind meine Lieblingszitate aus dem Interview:

Über den Wunsch nach einfacheren Texten und Themen:

„The fact that we were young guys and we’re past adolescence and now we’re trying to be men. As young musicians it’s kind of hard to find a balance for other things in your life and I think that’s why we are talking about these things all of a sudden, because we are like okay how does this work? and I think we are realising the image that people have of you and I think all of these things are starting to make us come back to more simple things.“

Über das Album „The 8th Continent“:

„We came up with this concept three or four years ago and I think we HAD to talk about this in our lives, we had to. We were young teenagers becoming men who just came into one of the biggest cities in the world. And we just needed to talk about how we felt you know? We felt like things were different and I think we had to talk about these realisations and these issues that were attacking us as we came out of adolescence and now we have talked about it. We don’t need to do that again and I think our vision of songwriting and music in general has evolved a little bit and now, if I wanna do a song about a girl, well I’ll do a song about a girl.“

Zusätzlich haben wir uns über Rap, zerstörerische Unterwäsche und so einiges mehr unterhalten. Nach dem Interview solltet ihr ordnungsgemäße Natas Loves You Experten sein, euch das Album besorgen und so richtig abtanzen.

Schwimmen und Tauchen – Bei Bandcamp Schätze finden 01

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2015-01-08 12.08.34 am

NPR’s All Songs Considered ist ein wirklich guter Startpunkt, wenn man auch Musiksuche gehen will. Einer spätabendlichen Suche könnt ihr hier folgen. Das ist nicht alles was ich in dem Moment gefunden habe, aber ein Auszug.

Angefangen mit Native Lights die auch bei ASC zu finden sind. Eine zwei Songs lange EP ist atmosphärisch beeindruckend. Das Album kommt im März und hört sich wohl ungefähr so an.

Dann hat Bandcamp mich gefragt ob ich Lust auf mehr alternative Musik hab. Und hier bin ich und höre Salvage the Tounge, irgendwie rockig und irgendwie traurig. Erschienen auf einem Net-Label aus Milwaukee, Wisconsin. Cllctive heißt es. Da gibts ne Compilation die sehr vielversprechend aussieht!

Zuerst bin ich aber bei Goldbloc hängen geblieben und habe leider nur kurz reingehört. Das was ich gehört habe hat mir aber sehr gefallen. Irgendwie in Richtung Rap, aber auf eine sanfte Art und Weise. Das ist etwas was mir bei Rap nicht oft passiert.

Von hier ging es zur Jellyfish Brigade. Immer noch Rap. Aber mächtig und groß. Ein wenig aggressiv, wie eine Welle die erstaunlich langsam größer und stärker wird. Im zweiten Song dann wieder ganz anders. Vielfältig und gut.

Und dann lächelt mich die neue EP von You Blew It an und ich bemerke, dass ich Volldepp die noch nicht habe. Ein Fehler den es zu beheben gilt.

Das ist was ganz anderes, ich weiß. Beenden wir das ganze mit weiteren Träumen. Quixosis sind auch bei Cllective. Elektronische Klänge. Ähnlich wie Patchwork Guilt. Wobei letztere noch deutlich entspannter erscheint. Rauchige Stimme über Wohnzimmerklängen.

Viel Spaß beim Hören, Eintauchen und unter Wasser die Aussicht genießen.

Ins Wochenende mit I Love Your Lifestyle, Adna und anderen Kleinigkeiten…

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Es gibt eine neue EP von I Love Your Lifestyle. Die ist zwar sehr kurz, dafür aber sehr gut. Die Gitarren stimmen, die Balance zwischen Gesang und Geschrei passt und die Texte sind so wahnwitzig wie immer. Die EP heißt I Was A Loser in School, kostet nix und kann bei vielen verschiedenen Distros als Platte erworben werden. Hier ist die für Deutschland und EU.

Adna bringt am 20. März ihr Debutalbum „Run, Lucifer“ raus. Und hat jetzt auch die passende Single inklusive Video rausgebracht. Ich hab glaube ich noch nie ein so schüchterndes und intimes Konzert wie das von Adna auf dem Reeperbahn Festival 2014 erlebt. Wirklich toll. Der Song ist auch sehr schön!

Beach Slang, Cayetana, Save Ends und viele weitere (sehr coole) Bands haben sich für eine Compilation zusammengefunden deren Ertrag an die American Foundation for Suicide Prevention. 18 Songs für mindestens $5 sind ein sehr gutes Angebot. Und für nen guten Zweck ist es noch dazu. Die Compilation findet ihr hier.

Ich muss gerade viel für die Uni machen und das musikalisch zu unterlegen fällt oft schwer. Durch Zufall bin ich auf diese schönen futuristischen und atmosphärischen Großstadtklänge gestoßen. Es lohnt sich mal bei bandcamp nach dem tag cyberpunk zu suchen. Da sind ein paar feine Sachen dabei!

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Schönes Wochenende!

Neues Annabel Album heißt Having It All und erscheint im Frühjahr 2015 bei Tiny Engines

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Der letzte Song eines Konzertes ist, oft unerwartet, meist entscheidend. Klar ohne den ersten geht es gar nicht erst los. Aber der letzte kann noch einmal verzubern. Bei Annabel war das genau so. Der letzte Song des Konzerts war Our Days Are Numbered. Und ich war verzaubert und gefangen, habe die CD gekauft und wochenlang vor dem Einschlafen genau diesen Song gehört. Auf einem Split mit Dowsing haben Annabel noch mal eine schnelle Version der Ballade eingespielt.

Ab jetzt geht es nicht mehr Rückwärts. Das neue Album der Band erscheint im Frühjahr bei Tiny Engines und wird Having It All heißen. Ich freu mich wie sonst was. Während es schade ist, dass sie nicht mehr bei Count Your Lucky Stars sind, habe ich trotzdem vollstes Vertrauen in Tiny Engines. Da sind ein paar meiner liebsten Sachen des letzten Jahres erschienen. Produziert wurde das Album mit Evan Weiss (Into It. Over It.) der auch schon bei You Blew it! und vielen anderen die Regler geschoben hat und im März in Berlin spielt.

Es gibt einen atmosphärischen und traurigerweise nichtssagenden Trailer für das Album:

Wird das gut oder wird das gut? (Psst, es wird besser, hö hö)

AYCE #50 – Coole Mukke zum Fünfzigsten!

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Fünfzig Sendungen ist diese kleine Show jetzt alt. Das ist verdammt cool. In dieser Sendung gibts nur Musik und Konzert Tipps. Von denen sind jetzt nicht mehr alle so aktuell, aber who cares. Geht zu Hinds (früher Deers), geht zu Caravels & Octaves und Chumped kommen auch bald nach Berlin. Die Konzerte der Zukunft sehen verdammt vielversprechend aus.

An der Stelle ein riesiges Dankeschön an alle mir dabei unter die Arme gegriffen haben. Die zahlreichen Bands die sich für kurze oder lange Zeit von mir ausquetschen ließen und ALEX Berlin, weil sie mich senden lassen. Natürlich auch an allen anderen Menschen die irgendwie mit der Sache hier zu tun haben. Ist schon cool von so feinen Menschen umgeben zu sein.


Playlist:

Solid Space – Spectrum is Green / Album: Space Museum Cassette
Point Blank – Ears to the Concrete / Album: Ears to the Concrete
L-Fudge – Dimmin‘ the Life / Album: Superrappin‘ Vol. 1
Network Reps – Games, Dames in Automobiles (feat. Punch & Words) / Album: Superrappin‘ Vol. 1
Minor Constellations – Scientists / Album: Minor Constellations
leaky soups – uncle snoop’s poo party / Album: Greatest Hits
Pianos Become the Teeth – Shared Bodies / Album: The Lack Long After
Zelf – Lace up Your Shoes / Album: Hey,
No Love – S.C.A.B. / Album: Tape #2
People Like You – Isaac / Album: „This is what you learned.“
Nice Try – no good / Album: convinced
Schmutzstaffel – Jugendschmutzstaffel / Album: Fehler
Young Widows – Future Heart / Album: In And Out of Youth and Lightness

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Das Internet ist wie ein Loch. Manchmal landet man nach langer Zeit unsanft und geht traurig und unzufrieden mit der Welt ins Bett. Manchmal landet man federleicht und kraftgefüllt. Um letzteres hervorzurufen schaue ich mir Abends gerne Trailer und Musikvideos an. Trailer sind mir gerade keine im Kopf die so unbedingt sehenswert sind. Deshalb gibts hier vier wunderschöne Musikvideos.


Sleater Kinney’s neues Album erscheint in Kürze. Es heißt “No Cities, No Love”. Und wenn die in dem Video das mögen, dann kann es gar nicht verkehr sein, die Ohren weiterhin offen zu halten.


Ich mag Adventures sehr gerne. Die beiden EP’s begleiten mich durch viele kalte Tage. Man merkt, dass ein Großteil der Band normalerweise als Code Orange fiesen Hardcore machen. Schönes Ding.


Das neue Woman’s Hour Video kann ich leider nicht einbetten. Aber verlinken. Und damit hier trotzem drei Video sind gibts ein anderes schwarz weiß Video von den Briten.


Um endgültig glücklich schlafen zu gehen helfen Tigers Jaw. Den Song live zu sehen, steht ganz oben auf meiner Bucket List. Ganz, ganz oben.


Sorry ich hab gelogen. Gibt doch nen sehenswerten Trailer: genau die richtige Menge Ausschnitte, ohne die Spoiler die der dritte Trailer enthält. Den könnt ihr euch übrigens sparen.