Computer und die Bildung – WEEKLY PLANET #111

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Der Tee zieht. Vor mir steht eine Schale, die eben noch voll mit leckerem Käse war. Das Intro schreibe ich als letztes. In diesem Newsletter gibt es einen kurzen Blick auf Middlegame von Seanan McGuire, viel gute Musik und dazwischen Texte über Veganismus, Nachhaltigkeit und Computer in der Bildung. Auf gehts!

DRAGONS EAT EVERYTHING UPDATE

  • Falls ihr die Buchbesprechung zu „Grave Importance“ von Vivian Shaw noch mal lesen wollt.
  • Playlist für die 166. ALL YOU CAN EAT Sendung
  • NERD FEUILLETON #36 über Disenchantment Staffel 2 und einige andere coole Netflix Serien.
  • NINJA PIRATE BROADCAST über Bibi & Miyu, Witchy und Walter White
  • STUTENBISS #8 – Herbstlese ist so frisch, dass der Podcast noch dampft!

Kurze Review: Middlegame von Seanan McGuire

Middlegame ist ein dickes Buch und ich habe mir nicht viel Zeit dafür genommen. Ich habe in der selben Zeit gelesen, dass ein Buch, welches über mehr als einen Monat gelesen wird, nicht richtig gelesen wurde. Vielleicht ist da was dran. Es geht um Zwillinge, die alchemistisch erschaffen wurden. Roger verkörpert Sprache und Dodger Mathematik. Sie wurden gemacht, um einem Bösewichten die Weltherrschaft zu beschaffen. Drei Mal dürft ihr raten, ob die beiden sich entscheiden, ihm dabei zu helfen.

Wie das mit der Alchemie genau geht, ist etwas obskur und Mensch muss sich einfach darauf einlassen. Es kann sein, dass es die alchemistischen Konzepte in diesem Buch schon irgendwo anders gibt, erklärt werden sie jedoch nie wirklich. Wenn McGuire nicht mit Worten zaubern könnte, dann hätte ich das Buch nicht zu Ende gelesen. Die Geschichte ist in sich interessant, aber etwas vorhersehbar. Es gibt Zeitreisen und es steckt eine Menge in diesem Buch drin, das wirklich großartig ist, aber es braucht eine ganze Weile, bis es Fahrt aufnimmt und macht auf dem Weg immer wieder Pausen.

Als Paperback eine klare, 100%ige Empfehlung. Jetzt aktuell, für mindestens 30€? Nope. Warten und später genießen. Aber habe ich erwähnt, dass Seanan McGuire wirklich poetisch und schön schreibt? Sie wiederholt sich manchmal, aber das ist mir auch wieder egal, wenn der Rest so schön vor sich hin fließt.

Ich durfte ein Leseexemplar lesen. Das Buch ist bei TOR erschienen.

Links und wieder Links

If we continue to grow the service sector without reducing how much we collectively produce and consume, increasing the number of these high wage jobs can only lead to increased demand for material goods and services, in turn increasing their attendant environmental impacts.

In sum, industrial veganism revolves around personal choice, personal gains, and convenience above all else. This reinforces the very same apolitical individualism that atomizes us and erodes our drive to engage politically with our world. In this way, ethical consumption and the death of the politicized citizen emerge in tandem. The belief that ‘you can’t change the world, but you can change yourself’ is precisely what allowed neoliberalism to run rampant, and corporate capitalism to parasitize the state at the expense of public interests. Today, re-politicizing veganism is of paramount importance, ensuring that we don’t lose sight of the social, ecological and animal rights agendas at the heart of the vegan movement from its inception.

In the materials circulated by the PR company promoting the five-hour ordeal, Butt-Con was described as a “‘holey’ experience for the like-behinded.” The website’s splash page featured a large color photo of a peach with an oversize bead of sweat rolling down its curve. It listed panels on colonics, cake sitting, and butt plugs. One speaker would teach the audience how to produce the perfect poop. A panel featuring fitness gurus would discuss how to use small, repetitive movements to sculpt a shapely ass. A porn star would lecture about anal sex; a surgeon would describe Brazilian butt lifts.

  • eine faszinierende Review des neuen Chris Ware Comics, der in meinen Augen unlesbar und sehr langweilig aussieht
  • Eine Spezialausgabe des Strange Horizons Magazins über brasilianische Science Fiction & Fantasy
  • Wie Feminismus unsere schlechten Beziehungen zu unseren Smartphones erklärt.
  • ein Interview mit einem Professor Joseph Weizenbaum über Computer und ihre Beweggründe. Es geht außerdem um Computer und Bildung. Ich fand ganz viel darin sehr gut, deshalb wird jetzt auch viel zitiert. Hey, das Gespräch ist von 1985, ein weiteres Zeichen dafür, dass wir nichts gelernt haben… (via hewn)

It is terribly important to ask the reasons the schools are failing so miserably. I think that even if one could show that the introduction of the computer into schools actually effected an improvement, say for example in reading scores, even if one could show that, the question, “Why can’t Johnny read?” must still be asked.

There is a very good reason that questions of that kind are uncomfortable. When we ask this question, we may discover that Johnny is hungry when he comes to school, or that Johnny comes from a milieu in which reading is irrelevant to concrete problems or survival on the street — that is, there is no chance to read, it is a violent milieu, and so on.

You might discover that, and then you might ask the next question: “Why is it that Johnny comes to school hungry? Don’t we have school breakfast programs and lunch programs?” The answer to that might be, yes, we used to, but we don’t any more.

Why is there so much poverty in our world, in the United States, especially in the large cities? Why is it that classes are so large? Why is it that fully half the science and math teachers in the United States are underqualified and are operating on emergency certificates?

When you ask questions like that, you come upon some very important and very tragic facts about America. One of the things you would discover is that education has a very much lower priority in the United States than do a great many other things, most particularly the military.

It is much nicer, it is much more comfortable, to have some device, say the computer, with which to flood the schools, and then to sit back and say, “You see, we are doing something about it, we are helping,” than to confront ugly social realities.

Die Ecke mit der guten Musik

  • neues Album von Ex-Baton Rouge Menschen. Mensch könnte Contractions beinahe als Supergroup bezeichnen. Gute Mukke
  • Hit Like a Girl mit einem neuen Song: No More Dysphoria
  • Eine Playlist mit 11 Songs aus der aktuellen Hong Kong Underground Szene via The Wire
  • „Always a Godmother, never a God“ von Kelso ist ein schönes kleines Album.
  • SF 10-33 ist folgendes: „Ambient music mixed with the sounds of San Francisco public safety radio traffic.“ Ich finde es großartig, um nicht in Stille andere Dinge zu tun.

Ich war gestern bei LIFE. Es war großartig und ist damit in der Top-2 der besten Konzerte dieses Jahres. Es waren zwar nicht viele, aber die Band aus Hole steht jetzt auf dem Podium neben Mama Jefferson. LIFE waren so unglaublich energetisch. Sie hatten sichtbar Spaß, waren überall und egal wen ich angeschaut habe, es war klar, dass die anderen Bandmitglieder auch wild tanzen und ich was verpasse. Das Konzert war intensiv, schön, ermutigend und aufladend. So wie es sein muss. Eine Schande, dass so wenig Menschen da waren. Kommt alle mit beim nächsten Mal, bitte.

Outro

Heute Abend saß ich in einem Bus und habe über die Menschen in der aktuellen Terrace House Staffel diskutiert. Hui, da geht es rund es ist ein Fest. Ich empfehle „No Script at All“ für einen sicheren Einstieg.

Mein Hals meint gerade, die Erkältung würde wiederkommen. Mehr Mass Effect 2 sollte da helfen. Denkt daran, draußen ist es manchmal schöner, aber nicht immer. Und hey, manchmal bringt euch der Shuffle Modus Schätze. Lasst euch nicht ärgern und bis bald!

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