BlacKKKlansmen und Beachbouletten – Weekly Planet #70

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Noch nie habe ich einen Kinosaal so still erlebt, wie nach den letzten Sekunden von BlackKKLansmen. Außerdem wird in diesem WEEKLY PLANET Salat frittiert und von den Beatsteaks geschwärmt. Los gehts!

DRAGONS EAT EVERYTHING UPDATE

In der aktuellen NERD-FEUILLETON Folge ging es um Disenchantment, #visiblewomen und ein paar weitere schöne Sachen. Ich habe außerdem die Playlisten für die letzten Sendungen online gestellt. Hier geht es lang: AYCE #133, AYCE #134 und AYCE #136. Cool oder? Der NINJA PIRATE BROADCAST ist jetzt auch bei iTunes vertreten. Wurde auch mal Zeit. Montag gibt es neue Interviews aus der Richtung ALL YOU CAN EAT. Das wird gut.

das Bild hat Meredith Park für mich gemalt. Ja gegen Geld. Ich bin so happy.

BEACHBOULETTEN

Die Beatsteaks haben am Samstag die Wuhlheide abgerissen. Es war ein Fest und ich war sehr staubig. Darüber, dass ein A4 großer Rucksack weniger gefährlich als ein A3 großer Rucksack sei, müssen wir uns denke ich nicht streiten. Was mir wichtig ist, bleibt, dass solche Anforderungen auch von gutem Service begleitet werden müssen. Da hat die Wuhlheide versagt. Wie auch immer. Die Band war der Hammer, sie haben die richtigen Songs zur Richtigen Zeit gespielt, sahen durchgängig glücklich aus und hatten ein gut gelauntes Publikum. Bis auf wenige Ausnahmen finde ich die Songs vom neuen Album nicht sooo gut, aber hey, funktionieren tun sie trotzdem. Und wer da unten steht, genießt auch mal eine Pause. Und staubig war es, teilweise unangenehm. Meine Schuhe sind immer noch bräunlich gefärbt, die Hose gehört gewaschen. Toll wars gewesen.

via Chi

LESEZEICHEN

Auf den Kopfhörern läuft Slut.

But this is the year in which I get to smile at all of those naysayers—every single mediocre insecure wannabe who fixes their mouth to suggest that I do not belong on this stage, that people like me cannot possibly have earned such an honor, that when they win it it’s meritocracy but when we win it it’s “identity politics” — I get to smile at those people, and lift a massive, shining, rocket-shaped middle finger in their direction.

Das Beste zum Schluss: #visiblewomen ist eine großartige Sammlung von Kunst, absolut zu empfehlen und auch ohne Twitter Account genießbar.

MUSIKALISCHES ZWISCHENGEPLÄNKEL

Boygenius ist eine Kooperation zwischen Phoebe Bridgers, Julien Baker und Lucy Dacus. Die Songs gibt es bisher nur bei Spotify. Aber sie sind sehr, sehr gut. Saintseneca haben ein neues Album und NPR hat den Stream. Night Verses tragen mich durch die schläfrigen Phasen der BA.

EINE EMPFEHLUNG: BLACKKKLANSMEN

Ist das nicht die beste aller Stories? Ein Schwarzer und ein Jude infiltrieren den Ku Klux Klan und entblößen die Organisation für den rassisstischen Haufen, der er ist. Spike Lee hat einen großartigen Film geschaffen. Er bricht mit dem Format, hält sich an die einen Regeln und bricht andere. Der Film hat seine Längen, braucht in der Mitte etwas um richtig in Fahrt zu kommen und ist sicherlich für mich weißen Dude noch mal was ganz anderes als für eine(n) schwarze(n) U.S. Amerikaner*in. Ich möchte jetzt gerne noch _Sorry to bother you_ von Boots Riley sehen. Anyways, geht und schaut euch den Film an. Prädikat wertvoll.

UND NU?

Nun klaue ich (mal wieder) von Warren Ellis, der einfach immer genau das Richtige sagt:

This thing we do is not in the nature of a service industry. As a creator, please yourself first. An audience will show up or they won’t. That’s their call. It’s on you to produce the kind of work you want to see in the world.

Lasst euch nicht ärgern, habt eine feine Woche und genießt das Wetter. Bis zum nächsten Mal. <3

About the Author

Lele

Wurde von einer Horde wilder Otakus aufgezogen und hat sich danach der westlichen Comicwelt gewidmet. Leles Spinnensinn klingelt wann immer jemand fragt „Warum heißt er eigentlich BATman, wenn er doch eigentlich der Gute ist?“. Er bringt eine umfangreiche Erfahrung in der Comicindustrie mit und die teilt er gerne mit jedem, egal ob er nun davon hören will oder nicht. Immer gut gelaunt spezialisiert sich Lele neben den Comics vor Allem auf Musik. Falls es eine japanische Underground-Band gibt, in der 4 Schulmädchen auf Gummihühner die Werke Mozarts nachspielen, so hat Lele schon ein Interview geplant, ein T-Shirt der Band im Schrank und ein Tattoo der Frontsängerin auf seinem Knöchel. „Also ich habe ja die Bücher gelesen…“ – Lele Lucas

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