Walking Simulator wie Firewatch oder Gone Home sind eine feine Sache. Sie können tolle Geschichten erzählen, eine immersive Spielerfahrung vermitteln und, nach Melissa Kagen, Hypermaskulinität untergraben. Kagen hat hierzu einen umfangreichen und sehr lesenswerten Text geschrieben, der in „Walking, Talking and Playing with Masculinities in Firewatch“ auf gamestudies.org erschienen ist.
Kagen argumentiert, dass durch die Passivität der Spieler*innen bzw. Protagonist*innen dem Genre der Walking Simulator eine Grundhaltung innewohnt, die dem typischen (hypermaskulinen) Computerspiel entgegensteht. Jedoch musste ich bei folgendem Satz etwas grübeln:
Read More„The player in a traditional videogame enjoys explicit, participatory interactivity that allows them to have an effect on the system; if hypermasculinity demands activity and accomplishment, then walking simulators are born as a non-hypermasculine game genre.”
